Bericht: Nord-Stream-Verdächtiger war zum Tatzeitpunkt Elitesoldat

18. Dezember 2025
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Bericht: Nord-Stream-Verdächtiger war zum Tatzeitpunkt Elitesoldat

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Ukraine: Verdächtiger aus Spezialkräftekommandos inhaftiert

() – Der Ukrainer, der wegen der Sprengung der Ostseepipelines verdächtigt und inhaftierter wurde, war zum Tatzeitpunkt offenbar Mitglied einer Spezialeinheit der ukrainischen Streitkräfte. Das geht aus einem Dokument des ukrainischen Verteidigungsministeriums hervor, über das der „Spiegel“ berichtet.

Roman Tscherwinsky, damaliger Vorgesetzter des Verdächtigten, bestätigte dies auf Anfrage. „Er hat alle Aufträge unserer Einheit ausgeführt und sich nicht unerlaubt von der Truppe entfernt“, sagte Tscherwinsky dem Nachrichtenmagazin. Eine mögliche Beteiligung an der Aktion wollte er nicht kommentieren – weder für sich noch für den Inhaftierten. „Ich habe keine Aussagegenehmigung für einzelne Operationen“, sagte Tscherwinsky.

In dem Schreiben des Verteidigungsministeriums vom 21. November an den Menschenrechtsbeauftragten des ukrainischen Parlaments heißt es, der verdächtigte Ukrainer habe vom 10. August 2022 bis zum 28. November 2023 in der Einheit A0987 als Hauptmann gedient. Die Kennung A0987 steht für das Spezialkräftekommando der ukrainischen Armee.

Der Verdächtigte wurde im Sommer auf Basis eines europäischen Haftbefehls in festgenommen und im November nach überstellt. Er befindet sich seither in Untersuchungshaft. Im Herbst wurde ein weiterer Verdächtiger in festgesetzt. Seine Auslieferung nach Deutschland scheiterte allerdings an einem polnischen Gericht: Es vertrat die Ansicht, der Angriff auf die Pipelines sei Teil der militärischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der gewesen. Ihm stünde somit eine funktionelle Immunität zu. Er wurde daraufhin freigelassen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bau von Nord Stream 2 (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Ukrainischer Verdächtiger der Sprengung der Ostseepipelines inhaftiert, Mitglied einer Spezialeinheit der ukrainischen Streitkräfte
  • Verdächtiger wurde im Sommer in Italien festgenommen, später nach Deutschland überstellt
  • Zweiter Verdächtiger in Polen festgenommen, jedoch aufgrund funktioneller Immunität freigelassen

Warum ist das wichtig?

  • Aufklärung über mögliche militärische Operationen und deren Hintergründe
  • Relevanz für internationale Beziehungen und rechtliche Konsequenzen
  • Bedeutung für die öffentliche Wahrnehmung der Konfliktdynamik zwischen Russland und der Ukraine

Wer ist betroffen?

  • Ukrainer, der wegen der Sprengung der Ostseepipelines verdächtigt wird
  • Mitglied einer Spezialeinheit der ukrainischen Streitkräfte
  • Weitere Verdächtiger, der in Polen festgesetzt wurde

Zahlen/Fakten?

  • Verdächtige Person war Mitglied einer Spezialeinheit der ukrainischen Streitkräfte.
  • Dienstzeit in Einheit A0987: 10. August 2022 bis 28. November 2023.
  • Ein weiterer Verdächtiger wurde in Polen festgenommen, Auslieferung nach Deutschland gescheitert.

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Ermittlungen zur Rolle des Verdächtigen
  • Mögliche Auslieferung oder weitere rechtliche Schritte für andere Verdächtige prüfen
  • Bewertung der militärischen Immunität im Kontext des Falls
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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