Tötungsdelikt in Kelkheim: Ehemann in Untersuchungshaft

15. Juli 2026
1 min Lesezeit

Panorama: Tötungsdelikt in Kelkheim

Kelkheim () – Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen 60-jährigen kroatischen Staatsangehörigen wegen eines Tötungsdeliktes. Der Beschuldigte soll seiner 58-jährigen Ehefrau, ebenfalls kroatische Staatsangehörige, mit einer Machete mindestens 30 Stich- und Schnittverletzungen zugefügt haben.

Die Tat ereignete sich am Dienstag in der Kelkheimer Innenstadt in Anwesenheit zahlreicher Zeugen.

Das Ehepaar war seit 1991 verheiratet, lebte jedoch seit etwa drei Jahren getrennt. Die verstorbene Frau hatte bereits im August 2025 den Wunsch geäußert, sich scheiden zu lassen, was der Beschuldigte offenbar nicht akzeptieren wollte.

Er soll wiederholt gedroht haben, sie im Falle einer Scheidung umzubringen. Hilfsangebote der Polizei lehnte die Frau ab, da sie glaubte, der Beschuldigte würde ihr nichts antun.

Der Ehemann wurde am Mittwoch dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen erließ.

Die Ermittlungen dauern an.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Tötungsdelikt in Kelkheim: Ehemann in Untersuchungshaft

Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen einen 60-jährigen kroatischen Mann wegen eines Tötungsdelikts, bei dem er seiner 58-jährigen Ehefrau mit einer Machete mindestens 30 Stich- und Schnittverletzungen zufügte
  • Die Tat soll sich am Dienstag in der Kelkheimer Innenstadt in Anwesenheit zahlreicher Zeugen ereignet haben
  • Der Ermittlungsrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen

Warum ist das wichtig?

  • Ermittlungen wegen eines schweren Tötungsdelikts mit vielen Verletzungen schaffen rechtliche Aufarbeitung und möglichen Schutz vor Wiederholung
  • Die Darstellung von Drohungen im Zusammenhang mit einer geplanten Scheidung zeigt, warum Gewaltprävention und ernsthafte Bedrohungslagen wichtig sind
  • Ein Haftbefehl wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen unterstreicht die Bedeutung konsequenter strafrechtlicher Konsequenzen bei eskalierender häuslicher Gewalt

Wer ist betroffen?

  • 60-jähriger kroatischer Staatsangehöriger (Beschuldigter)
  • 58-jährige Ehefrau (getötete Person)
  • zahlreiche Zeugen (waren bei der Tat anwesend)

Zahlen/Fakten?

  • 30 Stich- und Schnittverletzungen
  • 60-jähriger Beschuldigter, 58-jährige Ehefrau
  • Ehe seit 1991; seit etwa drei Jahren getrennt

Wie geht’s weiter?

  • Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen den 60-Jährigen wegen des Tötungsdeliktes
  • Ermittlungen dauern an, Haftbefehl wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen besteht
  • Ermittlungsrichter hat Haftbefehl auf Antrag der Staatsanwaltschaft erlassen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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