Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Steinmeier zur Schlossrenovierung in Berlin
Berlin () – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die hohen Kosten verteidigt, für die derzeit das Schloss Bellevue renoviert wird.
„Das Schloss Bellevue ist 250 Jahre alt und renovierungsbedürftig, weil die Tragfähigkeit der Decken zum Beispiel eingeschränkt ist“, sagte er im ZDF-Sommerinterview. „Dieses Schloss kann so in dieser Form nicht länger als repräsentativer Sitz genutzt werden.“
Steinmeier widersprach, dass es auch Zusatzbauten geben soll. Stattdessen gebe es einen Bau, in dem die Mitarbeiter sitzen, und der in den 90er-Jahren unter Verhältnissen eingeweiht worden sei, „die schlicht und einfach unzulässig sind“. Dabei gehe es etwa um den Brandschutz. „Das darf so nicht mehr betrieben werden und das ist das kostentreibende Stück bei dem Gesamtvorhaben“, so Steinmeier.
Der Bundespräsident war zuletzt in ein Übergangsquartier am Berliner Spreebogen eingezogen, während das Schloss Bellevue für etwa eine Milliarde Euro renoviert wird.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frank-Walter Steinmeier am 10.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verteidigt die hohen Kosten für die Renovierung des Schloss Bellevue
- Er begründet die Sanierung damit, dass die Tragfähigkeit der Decken eingeschränkt ist und das Schloss so nicht länger als repräsentativer Sitz genutzt werden kann
- Er nennt als kostenverursachend vor allem einen nicht zulässigen Altbau mit Problemen beim Brandschutz und ist zuletzt in ein Übergangsquartier am Berliner Spreebogen eingezogen
Warum ist das wichtig?
- Notwendige Renovierung, weil die Tragfähigkeit der Decken eingeschränkt ist und das Schloss als repräsentativer Regierungssitz nicht mehr wie bisher genutzt werden kann
- Ersatz/Abhilfe für unzulässige Zustände insbesondere beim Brandschutz, die nicht weiter betrieben werden dürfen und damit die Kosten treiben
- Sicherstellung eines funktionsfähigen und rechtssicheren Sitzes für die Arbeit der Mitarbeiter trotz teurer Sanierung von Schloss Bellevue
Wer ist betroffen?
- Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
- Mitarbeiter des Schloss Bellevue
- Nutzer bzw. der repräsentative Sitz des Schloss Bellevue
Zahlen/Fakten?
- 250 Jahre alt
- etwa eine Milliarde Euro Renovierungskosten
- Einweihung des Baues in den 90er-Jahren
Wie geht’s weiter?
- Schloss Bellevue soll wegen eingeschränkter Tragfähigkeit und nötiger Modernisierung weiter renoviert werden, da es als repräsentativer Sitz nicht länger so genutzt werden kann
- Der eingeschränkte Bauzustand betrifft vor allem das kostentreibende Brandschutz-Thema, das so nicht mehr betrieben werden darf
- Währenddessen ist Steinmeier bereits in ein Übergangsquartier am Berliner Spreebogen eingezogen
- Zwei Tote bei Kleinflugzeugabsturz in Österreich - 12. Juli 2026
- Tödlicher Verkehrsunfall auf der A 3 bei Limburg - 12. Juli 2026
- 79-Jähriger tot in Wohnhaus aufgefunden – Tatverdächtige festgenommen - 12. Juli 2026
