Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitspolitik in Berlin: Warnungen zur Therapieversorgung
Berlin () – Die Deutsche Psychotherapeuten-Vereinigung (DPtV) warnt vor einer verschlechterten Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen durch die geplante Gesundheitsreform der Bundesregierung.
„Wenn das Gesetz in der jetzigen Form kommt, können sich die Wartezeiten in manchen Regionen um bis zu 20 bis 30 Prozent erhöhen“, sagte der Bundesvorsitzende der DPtV, Enno Maaß, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgaben). Besonders auf dem Land warteten Patienten bereits jetzt viele Monate, teilweise sogar länger als ein Jahr auf einen Therapieplatz.
Die Bundesregierung wolle die Ausgaben für die ambulante psychotherapeutische Versorgung einschränken, so Maaß. Die Pläne der Bundesregierung sehen vor, psychotherapeutische Leistungen stärker in die Ausgabenbegrenzung einzubeziehen. Therapeuten befürchten deshalb eine schlechtere Vergütung zusätzlicher Behandlungen und sinkende Kapazitäten in den Praxen.
Maaß sagte, das werde sich in längeren Wartezeiten ausdrücken. Die Bedarfsplanung nehme einen bestimmten Bedarf an. Wenn der tatsächliche Bedarf höher sei, passe die Bedarfsplanung zwar noch – aber die Menschen warteten trotzdem monatelang auf einen Therapieplatz.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Klinik für Psychiatrie (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- DPtV warnt vor schlechterer Versorgung psychisch Kranker durch geplante Gesundheitsreform.
- Wartezeiten könnten um 20 bis 30 Prozent steigen, besonders auf dem Land.
- Bundesregierung plant Einschnitte bei Ausgaben für ambulante psychotherapeutische Versorgung.
Warum ist das wichtig?
- Warnung vor verschlechterter Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen
- Erhöhung der Wartezeiten um bis zu 30 Prozent in einigen Regionen
- Gefahr sinkender Kapazitäten und schlechterer Vergütung für Therapeuten
Wer ist betroffen?
- Menschen mit psychischen Erkrankungen
- Patienten auf dem Land
- Therapeuten
Zahlen/Fakten?
- Wartezeiten könnten um 20 bis 30 Prozent steigen
- Patienten warten teilweise über ein Jahr auf Therapieplatz
- geplante Gesundheitsreform betrifft ambulante psychotherapeutische Versorgung
Wie geht’s weiter?
- Stärkere Einschnitte bei der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung durch Gesundheitsreform
- Erhöhung der Wartezeiten um 20 bis 30 Prozent in einigen Regionen
- Mögliche schlechtere Vergütung und sinkende Kapazitäten in den Praxen
- GKV-Reform: Psychotherapeuten fürchten längere Wartezeiten - 9. Juli 2026
- Lang nennt geplante Attestpflicht ab Tag eins eine "Schnapsidee" - 9. Juli 2026
- Grüne rechnen mit Abzug von Bundeswehr-Schiffen aus Iran-Region - 9. Juli 2026
