NRW-Tourismus verzeichnet Rückgang bei Beherbergungsbetrieben

8. Juli 2026
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NRW-Tourismus verzeichnet Rückgang bei Beherbergungsbetrieben

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Beherbergungswesen in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf () – Die Zahl der Beherbergungsbetriebe in ist zwischen 2015 und 2025 um rund 10 % gesunken. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, wurden 2015 noch 5.401 Beherbergungsbetriebe gemeldet, im Jahr 2025 waren es nur noch 4.869 Betriebe.

Darunter sank im selben Zeitraum die Anzahl der geöffneten Betriebe um rund 8 % auf 4.677 Betriebe. Trotz des Rückgangs der Betriebsanzahl in den letzten 10 Jahren ist beim Bestand der angebotenen Betten mit 339.172 Betten im Jahr 2025 eine Steigerung von ca. 11 % zu erkennen (2015: 304.188 Betten).

Nach dem Rückgang seit 2015 ist die Zahl der Beherbergungsbetriebe 2025 erstmals wieder gestiegen.

Im Jahr 2025 wurden in NRW insgesamt 1.828 Hotels, 264 Gasthöfe, 292 Pensionen, 956 Hotels garnis, 327 Erholungs- und Ferienheime, 569 Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Ferienzentren, 198 Hütten und Jugendherbergen, 106 Vorsorge- und Rehakliniken und 329 Campingplätze gemeldet.

Seit 2015 sind besonders die Gasthöfe von sinkenden Betriebszahlen betroffen. Während 2015 noch 424 gezählt wurden, waren es 2025 nur noch 264 Betriebe.

Dies entspricht einem Rückgang von ca. 38 %. Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl der Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Ferienzentren von 351 Betrieben in 2015 um 62 % auf 569 Betriebe in 2025 gestiegen.

Über die Hälfte (57 %) aller Gästeankünfte aus dem Jahr 2025 wurden in Hotels gemeldet. Darauf folgten Hotels garnis, das sind Hotels die nur Übernachtung und Frühstück anbieten, mit einem Anteil von ca. 23 %. Gasthöfe, Pensionen sowie Vorsorge- und Rehakliniken verzeichneten mit 1 % den kleinsten Anteil.

Bei den Übernachtungen ergab sich ein Anteil von 45 % bei den Hotels, gefolgt von 18 % bei den Hotels garnis. Den geringsten Anteil an den Gesamtübernachtungen in NRW im Jahr 2025 machten mit 1 % die Gasthöfe aus.

Gefolgt von den Pensionen mit rund 2 % der Gesamtübernachtungen.

Mit 434 Betrieben wurden 2025 die meisten Beherbergungsbetriebe im Hochsauerland Kreis erfasst. Darauf folgte mit 268 Betrieben.

Vor 10 Jahren wurden dort noch 313 Betriebe bzw. im Hochsauerland Kreis 495 gezählt. Die wenigsten Betriebe gab es im Jahr 2025, sowie auch schon 10 Jahre zuvor mit jeweils 12 Betrieben in (2015: 14 Betriebe) und (2015: 12 Betriebe).

Mit 15 Betrieben folgte die Stadt (2015: 18 Betriebe).

Die größte Anzahl an Gästebetten waren im Jahr 2025 mit 33.454 in Köln zu finden. Hierauf folgt der Hochsauerland Kreis mit 26.486 Betten.

Die wenigsten Betten waren 2025 in Herne (571) und Bottrop (657) zu finden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hotel (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zahl der Beherbergungsbetriebe in NRW seit 2015 um rund 10 % gesunken.
  • Anzahl der geöffneten Betriebe sank um 8 %; 2025 stieg die Zahl der Betriebe erstmals wieder.
  • Hotelübernachtungen machten 2025 45 % der Gesamtübernachtungen aus.

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der Beherbergungsbetriebe zeigt Veränderungen im Tourismusmarkt.
  • Steigende Anzahl der Betten trotz weniger Betriebe weist auf höhere Auslastung hin.
  • Regionale Unterschiede in der Verteilung der Betriebe und Betten können touristische Strategien beeinflussen.

Wer ist betroffen?

  • Beherbergungsbetriebe in Nordrhein-Westfalen
  • Gasthöfe
  • Pensionen

Zahlen/Fakten?

  • Anzahl der Beherbergungsbetriebe in NRW sank von 5.401 (2015) auf 4.869 (2025), ca. 10 % Rückgang
  • Anzahl der Betten stieg von 304.188 (2015) auf 339.172 (2025), ca. 11 % Zuwachs
  • Größte Anzahl an Betrieben: 434 im Hochsauerland, 268 in Köln; wenigste: 12 in Bottrop und Herne

Wie geht’s weiter?

  • Beobachtung des Trends in der Beherbergungsbranche in NRW
  • Potenzielle Strategien zur Anpassung und Stärkung von Gasthöfen
  • Fokus auf Ausbau bzw. Verbesserung von Ferienwohnungen und Ferienzentren
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