Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wählerstimmung in Deutschland: Union und AfD Gleichstand
Berlin () – Union und AfD ziehen in der vom Institut Yougov gemessenen Wählerstimmung wieder gleich. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen sowohl CDU/CSU als auch AfD auf jeweils 26 Prozent, so die Umfrage, die am Mittwochmorgen veröffentlicht wird. Für die Union ist das ein Punktverlust im Vergleich zur letzten Yougov-Sonntagsfrage vor einem Monat, für die AfD ein Punktgewinn.
Außerdem gewinnen die Grünen einen Zähler auf nun 12 Prozent, die Linke verliert einen auf 10 Prozent. Unverändert bleiben die SPD bei 14 Prozent, BSW und FDP bei je 4 Prozent und die Sonstigen bei 5 Prozent.
Weitere Ergebnisse: 56 Prozent sind der Meinung, dass die schwarz-rote Koalition „schlecht“ oder „eher schlecht“ zusammenarbeitet. Nur 14 Prozent glauben, dass die Koalition „gut“ oder „eher gut“ zusammenarbeitet, 22 Prozent sind der Meinung, dass die Zusammenarbeit weder gut noch schlecht ist, 7 Prozent sind unentschieden.
Bei den Anhängern der Koalitionsparteien sieht es wenig schmeichelhafter aus: Nur 24 Prozent der Unions-Wähler und 27 Prozent der SPD-Wähler sind der Ansicht, dass Schwarz-Rot (eher) gut zusammenarbeitet.
Laut Umfrage vermissen die Bürger bei der schwarz-roten Koalition den Reformeifer: 60 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass die Koalition bis dato zu wenige Reformen beschlossen hat. 12 Prozent denken, dass die Zahl der Reformen, die Schwarz-Rot bislang beschlossen hat, genau richtig ist, und 8 Prozent sind der Meinung, dass es zu viele sind, ein Fünftel (20 Prozent) ist unentschieden.
Dieses Meinungsbild zeigt sich auch bei Anhängern von CDU/CSU und SPD: Zwei Drittel der Unions-Wähler (66 Prozent) sind der Meinung, dass die Koalition zu wenige Reformen beschlossen hat. Nur 18 Prozent glauben, dass die Zahl der Reformen genau richtig ist, und 4 Prozent finden, es gibt zu viele Reformen und 12 Prozent sind unentschieden.
Ganz ähnlich ist die Stimmung bei SPD-Wählern: 60 Prozent sind der Meinung, dass es zu wenige Reformen gibt. 18 Prozent glauben, dass es genau richtig viele und 7 Prozent, dass es zu viele Reformen gibt, 14 Prozent sind unentschlossen.
Für die Yougov-Erhebung wurden vom 12. bis 15. Dezember insgesamt 2.116 Personen ab 18 Jahren befragt, die in Deutschland wahlberechtigt sind.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz und Alice Weidel (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Union und AfD sind laut Umfrage gleichauf mit jeweils 26 Prozent.
- Grünen gewinnen einen Punkt auf 12 Prozent, Linke verlieren einen Punkt auf 10 Prozent.
- 56 Prozent der Befragten kritisieren die Zusammenarbeit der schwarz-roten Koalition.
Warum ist das wichtig?
- Hinweis auf mögliche Veränderungen in der Wählerstimmung und Unterstützung für verschiedene Parteien
- Misstrauen gegenüber der aktuellen Koalition und deren Reformbereitschaft
- Wichtigkeit der Reformen zur Zufriedenheit der Wähler und zur politischen Stabilität
Wer ist betroffen?
- Wähler der CDU/CSU
- Wähler der AfD
- Bürger in Deutschland, die wahlberechtigt sind
Zahlen/Fakten?
- CDU/CSU 26%, AfD 26%
- Grüne 12%, Linke 10%, SPD 14%, BSW 4%, FDP 4%, Sonstige 5%
- 56% sehen schwarz-rote Koalition als "schlecht" oder "eher schlecht" in der Zusammenarbeit
- 60% glauben, dass zu wenige Reformen beschlossen wurden
- 2.116 Personen befragt
Wie geht’s weiter?
- Union und AfD gleichauf mit je 26 Prozent
- Umfrage zeigt Unzufriedenheit über Reformen der schwarz-roten Koalition
- 60 Prozent der Befragten halten Reformen für unzureichend
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