Neu-Ulm startet Projekt zur demenzfreundlichen Kommune

3. Juli 2026
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Neu-Ulm startet Projekt zur demenzfreundlichen Kommune

Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Initiative in Neu-Ulm

() – Die Stadt Neu- hat den Startschuss für ein langfristiges Projekt zur demenzfreundlichen Kommune gegeben. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wird das Vorhaben mit Mitteln aus dem Bayerischen Demenzfonds unterstützt und von der städtischen Seniorenberatung koordiniert.

Ziel ist es, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen stärker in das gesellschaftliche Leben einzubeziehen und die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.

Den Auftakt bildet eine dreiteilige Veranstaltungsreihe im Juli. Am 8. Juli spricht Christine Metzger im Petrussaal über Präventionsmöglichkeiten und erste Anzeichen einer Demenzerkrankung.

Am 16. Juli referiert Jill Holbrook in der Stadtbücherei über die Therapie der Alzheimer-Erkrankung. Den Abschluss bildet am 22. Juli eine Veranstaltung im Johannessaal mit einer Theateraufführung des Jugendtheaters Luftschloss und einem Fachvortrag von Frank Hettler.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger betonte, dass eine demenzfreundliche Kommune dort entstehe, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen und Teilhabe ermöglichen. Sozialdezernent Ralph Seiffert ergänzte, dass das Projekt nachhaltige Strukturen für Information, Begegnung und Unterstützung schaffen solle.

Im Herbst 2026 und im Jahr 2027 sind weitere Veranstaltungen geplant.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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