IS-Angeklagter in Stuttgart zu drei Jahren Haft verurteilt

2. Juli 2026
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IS-Angeklagter in Stuttgart zu drei Jahren Haft verurteilt

Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Terrorismusverfahren in Stuttgart: Urteil gefällt

() – Der 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart hat einen 40 Jahre alten syrischen Staatsangehörigen wegen seiner Mitgliedschaft in der terroristischen Vereinigung Islamischer Staat (IS) zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Dies teilte das Gericht mit.

Zudem wurde die Fortdauer der seit Dezember 2025 vollstreckten Untersuchungshaft angeordnet.

Nach achttägiger Beweisaufnahme stellte der Senat fest, dass der Angeklagte zwischen Februar und September 2016 als Mitglied des IS in der sogenannten „Behörde für militärische Industrie und Entwicklung“ tätig war. In dieser Funktion war er in der Provinz Al-Anbar im aktiv und trug zur Rüstungsproduktion des IS bei.

Der Angeklagte hatte im September 2016 das IS-Gebiet verlassen, um sich vor der militärischen Niederlage zu schützen.

Die Beweise gegen den Angeklagten basieren auf umfangreichen Daten, die im Zuge der militärischen Vertreibung des IS von den US-Streitkräften gesichert wurden. Diese Informationen wurden mit deutschen Registern abgeglichen, was zur eindeutigen Identifizierung des Angeklagten führte.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da sowohl der Angeklagte als auch die Generalstaatsanwaltschaft das Rechtsmittel der Revision zum Bundesgerichtshof einlegen können.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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