Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Berliner Politikkampf: Giffey vs. Wegner
Berlin () – Berlins frühere Regierungschefin Franziska Giffey (SPD) hält sich für eine bessere Regierende Bürgermeisterin als ihr Amtsnachfolger Kai Wegner (CDU). Auf eine entsprechende Frage antwortete sie dem Tagesspiegel mit „Ja“ und begründete ihre Einschätzung mit „Verantwortungsbewusstsein, Kompetenz, Professionalität“.
Die CDU habe viele Versprechungen gemacht, die nicht eingehalten wurden.
„Und in diesem Jahr gab es natürlich noch mehr Ereignisse, die für Verdruss gesorgt haben“, sagte die heutige Berliner Wirtschaftssenatorin in Anspielung auf Wegners Tennis-Match während des Stromausfalls Anfang des Jahres. Viele Wähler der Christdemokraten seien enttäuscht.
Sie wolle die 48-Jährige im Wahlkampf vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl im September ansprechen.
Außerdem warnte die SPD-Politikerin vor einer Regierungsbeteiligung der Linkspartei. Wenn die Linke Regierungsverantwortung übernimmt, wolle sie die Eigentumsfrage ganz neu stellen, sagte Giffey.
Dann würden sich Investoren und Unternehmen aus Berlin zurückziehen. Eine Koalition mit der Linkspartei schloss Giffey trotzdem nicht aus.
„Das Einzige, was ich immer ausschließen werde, ist ein Bündnis mit der AfD“, sagte sie.
Franziska Giffey war von 2021 bis 2023 Regierende Bürgermeisterin in Berlin. Seither ist sie Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe.
Bei der anstehenden Abgeordnetenhauswahl hofft sie, ein Direktmandat im Neuköllner Ortsteil Rudow zu gewinnen. Auf die Frage, ob sie nach der Wahl erneut Wirtschaftssenatorin werden wolle, sagte Giffey: „Ich bin stolz auf das, was wir geschafft haben, da mache ich keinen Hehl draus. Es braucht Leute, die das auch mit Power und Erfahrung weiter vorantreiben. Ich bin bereit, meinen Beitrag dazu zu leisten.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Franziska Giffey und Kai Wegner (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Franziska Giffey hält sich für eine bessere Regierende Bürgermeisterin als Kai Wegner.
- Giffey kritisiert die CDU für unverheilte Versprechungen und enttäuschte Wähler.
- Sie warnt vor einer Regierungsbeteiligung der Linkspartei und schließt ein Bündnis mit der AfD aus.
Warum ist das wichtig?
- Giffey sieht sich als kompetentere Bürgermeisterin und kritisiert Wegner für gebrochene Versprechen.
- Warnung vor Regierungsbeteiligung der Linkspartei und deren Einfluss auf Investoren.
- Giffey schließt Koalition mit der Linkspartei nicht aus, aber Bündnis mit AfD bleibt ausgeschlossen.
Wer ist betroffen?
- Franziska Giffey (SPD)
- Kai Wegner (CDU)
- Wähler der Christdemokraten
Zahlen/Fakten?
- Franziska Giffey war von 2021 bis 2023 Regierende Bürgermeisterin in Berlin.
- Giffey plant, ein Direktmandat im Neuköllner Ortsteil Rudow zu gewinnen.
Wie geht’s weiter?
- Giffey will im Wahlkampf Wegner ansprechen
- Warnung vor Regierungsbeteiligung der Linkspartei
- Giffey schließt Koalition mit der Linkspartei nicht aus
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