Nach Angriff in Stade: Verdi fordert mehr Schutz für Sozialarbeiter

30. Juni 2026
1 min Lesezeit

Nach Angriff in Stade: Verdi fordert mehr Schutz für Sozialarbeiter

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftlicher Schutz für Sozialarbeiter in Stade

Stade () – Die Gewerkschaft Verdi hat nach einem tödlichen Angriff auf Mitarbeiter einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade einen besseren Schutz für Beschäftigte in der sozialen Arbeit gefordert. Bei der Tat seien drei Kollegen einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade und drei Beschäftigte der Region ums Leben gekommen, teilte der Verdi-Landesbezirk am Dienstag mit.

Der strikte Schutz der Kollegen in der sozialen Arbeit müsse mit Nachdruck und systematisch angegangen werden, sagte Landesbezirksleiterin Andrea Wemheuer.

Sozialarbeiter und Mitarbeiter des Jugendamtes arbeiteten häufig im Kontext von Opferschutz. Regelmäßig entstünden dabei Situationen, bei denen es Kontaktpunkte mit Tätern gebe. „Dem stehen mangelhafte Schutzkonzepte und fehlende Ressourcen gegenüber, um die Beschäftigten bestmöglich abzusichern“, so Wemheuer.

Verdi macht sich nach eigenen Angaben seit langem für eine gesellschaftliche Gesamtstrategie zum Schutz von Kindern, Frauen und queeren Menschen stark.

Dazu gehörten mehr Plätze in Frauenhäusern, zusätzliche Beratungsstellen, Täterkurse und eine präventive, geschlechtssensible Pädagogik. Gemeinsam mit dem DGB macht sich die Gewerkschaft im Rahmen der Kampagne „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“ gegen Angriffe auf Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und im privaten Sektor stark.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verdi-Logo (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Tödlicher Angriff auf Mitarbeiter einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade.
  • Drei Kollegen aus Stade und drei Beschäftigte aus der Region Hannover kamen ums Leben.
  • Verdi fordert besseren Schutz für Beschäftigte in der sozialen Arbeit.

Warum ist das wichtig?

  • Förderung besserer Schutzmaßnahmen für Beschäftigte in der sozialen Arbeit
  • Notwendigkeit von mehr Ressourcen und Schutzkonzepten zur Vermeidung von Übergriffen
  • Unterstützung einer umfassenden Gesellschaftsstrategie zum Schutz von vulnerablen Gruppen

Wer ist betroffen?

  • Mitarbeiter einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade
  • Beschäftigte der Region Hannover
  • Sozialarbeiter und Mitarbeiter des Jugendamtes

Zahlen/Fakten?

  • Drei Mitarbeiter einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade und drei Beschäftigte der Region Hannover ums Leben gekommen
  • Verdi fordert besseren Schutz für Beschäftigte in der sozialen Arbeit
  • Mangelnde Schutzkonzepte und fehlende Ressourcen für Sozialarbeiter und Jugendamt

Wie geht’s weiter?

  • Verbesserung des Schutzes für Beschäftigte in der sozialen Arbeit fordern
  • Entwicklung systematischer Schutzkonzepte und Bereitstellung ausreichend Ressourcen
  • Fortsetzung der Kampagne „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“ zur Sensibilisierung
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