Nach Clan-Auseinandersetzungen in Göttingen: Polizei zieht erste Bilanz

25. Juni 2026
1 min Lesezeit

Nach Clan-Auseinandersetzungen in Göttingen: Polizei zieht erste Bilanz

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Konflikte in Göttingen

() – Nach den schweren Auseinandersetzungen zwischen zwei Clanfamilien am 13. Juni hat die Polizeiinspektion Göttingen eine erste Bilanz gezogen. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, wird inzwischen gegen 49 Tatverdächtige wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs ermittelt.

Die Auswertung von Videosequenzen dauere weiter an.

Die Polizei hat zudem eine Mordkommission eingerichtet, nachdem bei den Tumulten ein 26-jähriger Polizist durch einen versuchten Tötungsdelikt verletzt wurde. Die Großfamilien werden dem Phänomenbereich der Clankriminalität zugeordnet.

Die Polizei hat seit den Vorfällen ihre Präsenz in der Stadt deutlich erhöht.

Dazu gehören Kräfte des Einsatz- und Streifendienstes, der Verfügungseinheit sowie starke Einheiten der Bereitschaftspolizei . Ziel sei es, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken und weitere Aktionen der Großfamilien durch robuste Präsenz und Kontrollmaßnahmen zu verhindern.

Ein eigens eingerichteter Führungsstab koordiniert die Maßnahmen.

Im Rahmen des Maßnahmenpakets wurden 16 Aufenthaltsverbote für das Stadtgebiet Göttingen erlassen und den Betroffenen persönlich ausgehändigt. Verstöße gegen die Verbote werden als Ordnungswidrigkeit geahndet.

Die Polizei prüft zudem aufenthaltsbeendende Maßnahmen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Polizei ermittelt gegen 49 Tatverdächtige wegen schweren Landfriedensbruchs.
  • Mordkommission eingerichtet nach Verletzung eines Polizisten.
  • Erhöhte Polizeipräsenz und 16 Aufenthaltsverbote in Göttingen erlassen.

Warum ist das wichtig?

  • Erhöhung der Polizeipräsenz zur Stärkung des Sicherheitsgefühls
  • Koordiniertes Vorgehen gegen Clan-Kriminalität und Verhindern weiterer Vorfälle
  • Einrichtung eines Führungsstabs zur Überwachung der Maßnahmen

Wer ist betroffen?

  • 49 Tatverdächtige
  • 26-jähriger Polizist
  • Mitglieder der betreffenden Clanfamilien

Zahlen/Fakten?

  • 49 Tatverdächtige wegen schweren Landfriedensbruchs
  • 1 Polizist verletzt durch versuchtes Tötungsdelikt
  • 16 Aufenthaltsverbote erlassen

Wie geht’s weiter?

  • Weiterhin Ermittlungen gegen 49 Tatverdächtige wegen schweren Landfriedensbruchs
  • Auswertung von Videosequenzen läuft weiter
  • Überprüfung aufenthaltsbeendender Maßnahmen durch die Polizei
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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