Linke lehnt Kapitalrente als "Zwangsspekulation" ab

23. Juni 2026
1 min Lesezeit

Linke lehnt Kapitalrente als "Zwangsspekulation" ab

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Rentenreform-Debatte in Berlin

() – Die Vorsitzende der Linkenfraktion im Bundestag, Heidi Reichinnek, lehnt die von der Rentenkommission vorgeschlagene Kapitaldeckung in der gesetzlichen Altersvorsorge scharf ab.

„Das ist quasi eine Wette auf die Zukunft“, sagte Reichinnek den Sendern RTL und ntv. Bei der Rente gehe es um einen Bereich, der besonders wichtig für Sicherheit sei. Man wisse nicht, wie sich das entwickeln werde, und von daher könne man das nur ablehnen.

Reichinnek sprach von „Zwangsspekulation“, da Beschäftigte verpflichtend in das neue System einzahlen müssten. Wenn schon die Beiträge erhöht würden, was bei dieser Kapitaldeckung geplant sei, dann könne man sie auch direkt in die gesetzliche Rente stecken. Da habe man auf jeden Fall mehr Sicherheit, so die Linken-Politikerin.

Sie kritisierte zudem die Anlage der Gelder über Fonds. Diese nutzten beispielsweise Mieten und Pflege, um Gewinne abzuschöpfen. Es sei maximal unlogisch, steigende Mieten oder schlechtere Arbeitsbedingungen indirekt zur Finanzierung von Renten heranzuziehen.

Stattdessen forderte Reichinnek eine Stärkung der gesetzlichen Rente. Dazu gehörten höhere Beitragsbemessungsgrenzen sowie ein System, in das alle Erwerbstätigen einzahlen, einschließlich Beamter. Als Vorbild nannte sie .

Die Vorschläge der Rentenkommission würden dagegen im Wesentlichen den Status quo festschreiben, sagte die Chefin der Linkenfraktion. „Das kann doch nicht unser Ziel sein. Es muss doch wieder besser werden.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Heidi Reichinnek (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Heidi Reichinnek lehnt Kapitaldeckung in der gesetzlichen Altersvorsorge ab.
  • Sie kritisiert die verpflichtenden Einzahlungen und die Nutzung von Fonds zur Rentenfinanzierung.
  • Reichinnek fordert eine Stärkung der gesetzlichen Rente mit höheren Beitragsbemessungsgrenzen.

Warum ist das wichtig?

  • Ablehnung der Kapitaldeckung in der Altersvorsorge für mehr Sicherheit
  • Kritik an Zwangsspekulation und unlogischen Finanzierungsmechanismen
  • Forderung nach Stärkung der gesetzlichen Rente und Einbeziehung aller Erwerbstätigen

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte
  • Rentenkommission
  • Erwerbstätige

Zahlen/Fakten?

  • Kapitaldeckung der gesetzlichen Altersvorsorge abgelehnt
  • Erhöhung der Beiträge geplant
  • Forderung nach Stärkung der gesetzlichen Rente

Wie geht’s weiter?

  • Ablehnung der Kapitaldeckung in der gesetzlichen Altersvorsorge
  • Forderung nach Stärkung der gesetzlichen Rente und höheren Beitragsbemessungsgrenzen
  • Vorschläge der Rentenkommission als unzureichend kritisiert
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