Umfrage: 42 Prozent der Deutschen sparen nicht fürs Alter

21. Juni 2026
1 min Lesezeit

Umfrage: 42 Prozent der Deutschen sparen nicht fürs Alter

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Altersvorsorge in Deutschland: Einstellungen und Meinungen

() – Knapp die Hälfte der Menschen in legt nach eigenen Angaben privat kein Geld für das Alter zurück.

In einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ gaben 42 Prozent an, privat kein zusätzliches Geld für die Altersvorsorge zu sparen, etwa auf dem Sparbuch oder in Aktien. 49 Prozent legen hingegen Geld für das Alter zurück. Neun Prozent machten keine Angabe.

Mit Blick auf die Zukunft der gesetzlichen Rente wünschen sich viele Bürger eine stärkere Finanzierung aus Steuermitteln. 28 Prozent halten eine Erhöhung des Steuerzuschusses zur Rentenkasse für die beste Maßnahme zur Stabilisierung des Systems. Für höhere Rentenbeiträge der Beschäftigten sprechen sich 18 Prozent aus. 15 Prozent favorisieren langsamer steigende Renten.

Eine direkte Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung findet keine Mehrheit. 58 Prozent der Befragten lehnen ein solches Modell ab, 28 Prozent befürworten es. 14 Prozent äußerten sich nicht.

Mehr Zustimmung erhält dagegen der Vorschlag, das Renteneintrittsalter an die Zahl der Arbeitsjahre zu knüpfen. Demnach würden Menschen, die später ins Berufsleben einsteigen, etwa nach einem Studium, auch später in Rente gehen. Dies befürworten 51 Prozent der Befragten. 35 Prozent lehnen den Vorschlag ab, 14 Prozent machten keine Angabe.

Für die „Bild am Sonntag“ hatte Insa 1.004 Personen am 18. und 19. Juni 2026 befragt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Älteres Paar (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • 42 Prozent der Deutschen sparen privat kein Geld für die Altersvorsorge.
  • 28 Prozent wünschen sich eine Erhöhung des Steuerzuschusses zur Rentenkasse.
  • 58 Prozent lehnen eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung ab.

Warum ist das wichtig?

  • Hoher Anteil der Bevölkerung spart nichts für die Altersvorsorge.
  • Wunsch nach stabileren Rentensystemen durch steuerliche Unterstützung.
  • Vorliebe für eine Anpassung des Renteneintrittsalters an die Zahl der Arbeitsjahre.

Wer ist betroffen?

  • 42 Prozent der Menschen in Deutschland legen privat kein Geld für das Alter zurück
  • 49 Prozent der Menschen legen Geld für das Alter zurück
  • 28 Prozent der Befragten befürworten eine Erhöhung des Steuerzuschusses zur Rentenkasse

Zahlen/Fakten?

  • 42 Prozent der Deutschen sparen privat kein Geld für die Altersvorsorge
  • 28 Prozent halten eine Erhöhung des Steuerzuschusses zur Rentenkasse für die beste Maßnahme
  • 58 Prozent lehnen eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung ab

Wie geht’s weiter?

  • Stärkere Finanzierung der gesetzlichen Rente durch Steuermittel gefordert
  • Vorschlag, Renteneintrittsalter an Anzahl der Arbeitsjahre zu koppeln, erhält mehr Zustimmung
  • Ablehnung der direkten Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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