Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Chinas Appell an die EU
Düsseldorf () – Der chinesische Botschafter in Deutschland, Deng Hongbo, hat die EU aufgefordert, auf Handelsbeschränkungen gegenüber China zu verzichten.
Die EU tue sich „keinen Gefallen mit ihren Plänen für protektionistische Maßnahmen, die die Zusammenarbeit verengen, Veraltetes schützen und so letztlich die eigene Zukunft verspielen“, schreibt Deng in einem Gastbeitrag im „Handelsblatt“. Handelsbeschränkungen, etwa durch Zölle, widersprächen klar den Marktgesetzen. Leidtragende seien am Ende europäische Firmen und Verbraucher.
Deng wirbt für Kooperation statt Abschottung: Ein offenes Investitionsklima belebe den Markt und steigere die Wettbewerbsfähigkeit, Beschränkungen dagegen würden die wirtschaftliche Effizienz und Resilienz mindern.
China habe Restriktionen für ausländische Investitionen kontinuierlich abgebaut, während Europa immer wieder gegen chinesische Investitionen vorgehe. „Dies dämpft nicht nur das Vertrauen der Firmen, sondern schadet auch Europas Eigeninteressen“, schreibt Deng mit Blick auf die Batteriefabrik des chinesischen Batterieherstellers CATL in Thüringen, die über 2.000 Arbeitsplätze geschaffen habe. Chinas Botschafter appellierte zudem an Deutschland, dass es sich „nicht von emotionalen Tönen vereinnahmen lässt, sondern mit Rationalität Vorurteile überwindet“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Deng Hongbo (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Chinas Botschafter Deng Hongbo fordert die EU auf, Handelsbeschränkungen gegenüber China abzulehnen.
- Er argumentiert, dass solche Maßnahmen europäische Firmen und Verbraucher schädigen und die wirtschaftliche Effizienz mindern würden.
- Deng hebt die positiven Effekte chinesischer Investitionen in Europa hervor und appelliert an Rationalität im Umgang mit Vorurteilen.
Warum ist das wichtig?
- Förderung von Kooperation statt protektionistischer Maßnahmen
- Handelsbeschränkungen schaden europäischen Firmen und Verbrauchern
- Offenes Investitionsklima steigert Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Effizienz
Wer ist betroffen?
- europäische Firmen
- Verbraucher
- Deutschland
Zahlen/Fakten?
- Chinesischer Botschafter Deng Hongbo fordert Verzicht auf Handelsbeschränkungen der EU.
- Über 2.000 Arbeitsplätze durch CATL-Batteriefabrik in Thüringen geschaffen.
- Europa hat wiederholt gegen chinesische Investitionen agiert.
Wie geht’s weiter?
- EU soll auf Handelsbeschränkungen verzichten
- Fokus auf Kooperation und offenes Investitionsklima
- Deutschland soll Vorurteile rational überwinden
- Berichte: Starmer soll Rücktritt erwägen - 21. Juni 2026
- Großbrand in holzverarbeitendem Betrieb in Oedingen hält Feuerwehr über 13 Stunden in Atem - 21. Juni 2026
- Autokorso nach WM-Sieg in Düren endet mit Verletzter und Strafanzeigen - 21. Juni 2026
