Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik und Antisemitismus: Linke Partei in Potsdam
Potsdam () – Die Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, kündigt vor dem Bundesparteitag am kommenden Wochenende in Potsdam eine klare Abgrenzung gegen Antisemitismus an.
Schwerdtner sagte im Berlin Playbook Podcast des Magazins Politico, die Partei ziehe auf diesem Bundesparteitag jetzt ganz klar eine rote Linie gegen jeden Antisemitismus und gegen jeden Rassismus. Der Beschluss gilt als richtungsweisend für die Partei, die zuletzt über israelfeindliche und antisemitische Positionen in einzelnen Gliederungen diskutiert hatte. Für den Kurs sieht sie eine breite Unterstützung in der Partei. Sie habe da eine große Mehrheit.
Zugleich warnte Schwerdtner davor, Kritik an der israelischen Regierung mit Antisemitismus gleichzusetzen. Man müsse einen Unterschied machen zwischen der Kritik an der israelischen rechtsextremen Regierung und Siedlungspolitik und den jüdischen Menschen auch hier in Deutschland, die gerade Angst vor Angriffen hätten. Diese Unterscheidung müsse man unbedingt machen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Linken-Parteitag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ines Schwerdtner kündigt klare Abgrenzung gegen Antisemitismus vor dem Bundesparteitag an.
- Beschluss zur Antisemitismusprävention gilt als richtungsweisend und stößt auf breite Unterstützung in der Partei.
- Warnung, Kritik an der israelischen Regierung nicht mit Antisemitismus gleichzusetzen.
Warum ist das wichtig?
- klare Abgrenzung gegen Antisemitismus und Rassismus ist wichtig für die Parteipositionierung
- richtungsweisender Beschluss stärkt das Vertrauen innerhalb der Partei
- Differenzierung zwischen legitimer Kritik an israelischer Politik und Antisemitismus schützt jüdische Gemeinschaft
Wer ist betroffen?
- Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner
- Parteiangehörige
- jüdische Menschen in Deutschland
Zahlen/Fakten?
- Ankündigung einer klaren Abgrenzung gegen Antisemitismus
- Breite Unterstützung innerhalb der Partei für den neuen Kurs
- Wichtigkeit der Unterscheidung zwischen Kritik an der israelischen Regierung und Antisemitismus
Wie geht’s weiter?
- Klare Abgrenzung gegen Antisemitismus und Rassismus auf dem Bundesparteitag
- Mehrheitliche Unterstützung für den beschlossenen Kurs
- Unterschiedliche Beurteilung von Kritik an der israelischen Regierung und Antisemitismus erforderlich
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