Bremer Innensenatorin fordert mehr zivile Verteidigung

16. Juni 2026
1 min Lesezeit

Bremer Innensenatorin fordert mehr zivile Verteidigung

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sicherheitspolitik in Bremen und Hamburg

() – Die Innensenatorin von Bremen, Eva Högl (SPD), warnt vor der Innenministerkonferenz in vor den Gefahren durch Drohnen, Cyberangriffe oder Spionage und mahnt den Schutz kritischer Infrastruktur und der Bevölkerung an. „Zivile Verteidigung ist eines der Themen, mit denen wir nach Hamburg gehen“, sagte Högl dem Nachrichtenportal T-Online.

sei seit Jahrzehnten ein zentraler Hafen für die Nato, über den Truppen und Material liefen. „Das macht das Land Bremen für fremde Akteure interessant und für uns zur Pflicht, früh zu schützen“, mahnte Högl. Die Senatorin und ehemalige Wehrbeauftragte der Bundesregierung sagte weiter: „Drohnen über sensiblen Anlagen, Spionage, Sabotage, Cyberangriffe: Diese Lage ist real, und sie betrifft Bremen mehr als andere.“ Deshalb sichere man Hafen und kritische Anlagen schon heute, nicht erst im Verteidigungsfall. Bei ziviler Verteidigung gehe es um den Schutz der Menschen, nicht erst im Ernstfall, sondern jeden Tag. „Wir machen uns in Hamburg für die zivile Verteidigung stark“, kündigte sie an.

Bremen sei in diesen Bereichen schon weit. Mit einem speziellen Programm arbeite man daran, Bremen und Bremerhaven bis 2028 krisenfester zu machen. Ein eigenes Büro soll demnach künftig alle Maßnahmen zentral steuern. Dabei gehe es um die Warnung der Bevölkerung über Trinkwasser, Lebensmittel und Strom bis hin zur medizinischen Versorgung.

„Wir sehen, dass Extremisten die Lage für sich nutzen. Sie schüren die Spaltung im Land und stellen den Sinn solcher Vorsorge offen in Frage“, warnte Högl. „Wegen unserer Häfen tragen wir besondere Verantwortung.“ Wer Bremerhaven schütze, schütze ein Stück europäischer Sicherheit.

Die Innenminister der Länder sowie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) kommen von Mittwoch bis Freitag zu ihrem turnusmäßigen Treffen in Hamburg zusammen. Laut Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD), amtierender IMK-Vorsitzender und damit Gastgeber, soll die zivile Verteidigungsfähigkeit und die wirksame Abwehr hybrider Bedrohungen im Mittelpunkt der Konferenz stehen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Eva Högl (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Eva Högl warnt vor Gefahren durch Drohnen, Cyberangriffe und Spionage.
  • Bremen arbeitet an einem Programm zur Krisenfestigkeit bis 2028.
  • Zivile Verteidigung wird als wichtiges Thema auf der Innenministerkonferenz behandelt.

Warum ist das wichtig?

  • Schutz kritischer Infrastruktur ist essenziell für die Sicherheit der Bevölkerung
  • Bremerhaven als strategischer NATO-Hafen erfordert besondere Sicherheitsmaßnahmen
  • Zivile Verteidigung ist notwendig, um auf moderne Bedrohungen wie Cyberangriffe und Spionage zu reagieren

Wer ist betroffen?

  • Bevölkerung in Bremen
  • Kritische Infrastruktur in Bremen
  • Betreiber von sensiblen Anlagen in Bremen

Zahlen/Fakten?

  • Bremen und Bremerhaven sollen bis 2028 krisenfester gemacht werden
  • Zivile Verteidigung ist ein zentrales Thema der Innenministerkonferenz
  • Bremen hat besondere Verantwortung durch seine Häfen für die europäische Sicherheit

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über zivile Verteidigung in Hamburg
  • Maßnahmen zur Krisenfestigkeit in Bremen und Bremerhaven bis 2028
  • Schutz kritischer Infrastruktur und der Bevölkerung priorisieren
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss