SAP empfiehlt Merz Klinsmann als Reformvorbild

12. Juni 2026
1 min Lesezeit

SAP empfiehlt Merz Klinsmann als Reformvorbild

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft und Reformen in Deutschland

Walldorf () – SAP-Chef Christian Klein empfiehlt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), sich für Reformen in an Jürgen Klinsmann ein Beispiel zu nehmen. „Jürgen Klinsmann setzte gegen alle Widerstände auf das Neue: auf Daten, auf Sportwissenschaft, auf Experten von außen“, schreibt Klein in einem Beitrag für den „Focus“. „Er redete die Probleme nicht klein, sondern packte sie an“, so der Manager.

Mit dem Sommermärchen 2006 habe Klinsmann „die Haltung eines ganzen Landes geändert und das Fundament für den Weltmeistertitel 2014 gelegt“. Diesen Mut brauche man jetzt, forderte der SAP-Chef.

Die Fußball-WM 2006 sei für ihn wie für viele prägend gewesen, erinnert sich der SAP-Chef: ein ganzes Land in Feierlaune, eine Leichtigkeit und ein Optimismus. Genau diese Zuversicht vermisse er heute oft. Stattdessen dominierten Missmut, Sorge und Zukunftsangst, so Klein.

Das gelte auch für ein Thema, das über den Wohlstand mitentscheiden werde: künstliche Intelligenz. Die Erzählung gehe derzeit noch so: Im Silicon Valley werde skaliert, in subventioniert und Europa reguliere und schaue zu. Viele täten so, als sei das Spiel längst entschieden, erklärte Klein. Das halte er für falsch. Die Zukunft von KI in Europa entscheide sich nicht daran, wer das größte Sprachmodell baue. Sie entscheide sich daran, wer KI am klügsten in echten Geschäftsprozessen verankere, weil er deren Kontext verstehe. Dafür brauche es nicht nur Technologie, sondern vor allem eine andere Haltung.

Klein forderte, die Herausforderungen nicht zu verschweigen. Zwar werde kaum ein Job bleiben, wie er ist. Aber die meisten würden nicht verschwinden, sondern sich verändern, glaubt der Konzernchef.

Dafür müssten Staat und Unternehmen entschlossen auf Weiterbildung setzen. Da sei auch die Politik gefragt. „Gut, dass in Brüssel Bewegung in die Vereinfachung der Digitalregeln kommt“, schreibt Klein. „Wir brauchen weniger, aber dafür klarere Vorgaben, die auf Ergebnisse zielen statt auf Bürokratie. Und wir müssen aufhören, Souveränität mit Abschottung zu verwechseln: Stärke heißt, die besten Technologien der Welt zu nutzen – nach unseren Regeln, unter unserer Kontrolle.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: SAP (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • SAP-Chef Christian Klein empfiehlt Kanzler Merz, von Jürgen Klinsmann zu lernen.
  • Klein kritisiert aktuelle Missmut und Zukunftsangst in Deutschland und fordert einen aktiveren Umgang mit künstlicher Intelligenz.
  • Er betont die Notwendigkeit von Weiterbildung und weniger Bürokratie für technologische Fortschritte.

Warum ist das wichtig?

  • Vorbildfunktion von Jürgen Klinsmann für Reformen und neue Ansätze in Deutschland
  • Bedeutung von Mut und Zuversicht für gesellschaftlichen Fortschritt und Wohlstand
  • Dringlichkeit von Weiterbildung und klaren Digitalregeln für die Zukunft Europas in der KI-Entwicklung

Wer ist betroffen?

  • Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
  • Jürgen Klinsmann
  • Staat und Unternehmen

Zahlen/Fakten?

  • Sommermärchen 2006 prägte das Land und legte das Fundament für den Weltmeistertitel 2014
  • Künstliche Intelligenz entscheidet sich durch die Einbettung in Geschäftsprozesse und nicht nur durch technische Entwicklungen
  • Staat und Unternehmen müssen entschlossen auf Weiterbildung setzen

Wie geht’s weiter?

  • Reformen in Deutschland anstreben wie Klinsmann
  • Fokus auf Weiterbildung und Veränderungen in Jobs
  • Klare Vorgaben von der Politik zur Digitalisierung fordern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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