Sicherheitskrise in Nigeria hält an – Präsident meldet Erfolge

12. Juni 2026
1 min Lesezeit

Sicherheitskrise in Nigeria hält an – Präsident meldet Erfolge

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sicherheitssituation in Nigeria 2023

Abuja () – Nach Angaben von Nigerias Präsident Bola Tinubu hat das nigerianische Militär im vergangenen Jahr mehr als 13.000 mutmaßliche Terroristen „neutralisiert“.

Die Zahl der Todesopfer im Kampf Nigerias gegen bewaffnete Rebellen sei seit seinem Amtsantritt 2023 um 81 Prozent zurückgegangen, sagte Tinubu am Freitag in einer landesweit im Fernsehen übertragenen Rede. Zudem hätten sich seit 2023 insgesamt 124.000 Kämpfer und ihre Angehörigen im Rahmen eines Regierungsprogramms ergeben. Dieses Programm ist für die Wiedereingliederung von ehemaligen Kämpfern gedacht, die freiwillig ihre Waffen niederlegen.

Trotz des positiven Tons des Präsidenten steckt das Land weiterhin in einer tiefen Sicherheitskrise. Sowohl dem IS und al-Qaida nahestehende Gruppen als auch kriminelle Banden entführen regelmäßig Menschen, um Lösegeld zu erpressen. Als besonders gefährdet gelten sogenannte weiche Ziele wie Schulen, Kirchen und Moscheen, vor allem in ländlichen Gebieten.

Allein seit Januar wurden Dutzende Menschen verschleppt, darunter Lehrer und Kinder ab vier Jahren. Erst am Montag hatte das Militär bekannt gegeben, 360 Geiseln befreit zu haben. Sie waren von der IS-nahen Gruppe Boko Haram verschleppt worden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Nigerias Militär hat im vergangenen Jahr über 13.000 mutmaßliche Terroristen neutralisiert.
  • Die Zahl der Todesopfer im Kampf gegen bewaffnete Rebellen ist seit 2023 um 81 Prozent gesunken.
  • Es gibt weiterhin eine tiefe Sicherheitskrise mit regelmäßigen Entführungen, insbesondere von Lehrern und Kindern.

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der Todesopfer zeigt Fortschritte im Kampf gegen Terrorismus
  • Wiedereingliederung ehemaliger Kämpfer fördert Frieden und Stabilität
  • Anhaltende Sicherheitskrise erfordert weitere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung

Wer ist betroffen?

  • mutmaßliche Terroristen
  • ehemalige Kämpfer und Angehörige
  • Menschen in ländlichen Gebieten, Schulen, Kirchen, Moscheen

Zahlen/Fakten?

  • Mehr als 13.000 mutmaßliche Terroristen "neutralisiert" im vergangenen Jahr
  • Todesopfer im Kampf gegen bewaffnete Rebellen um 81 Prozent gesunken seit 2023
  • 124.000 Kämpfer und Angehörige haben sich seit 2023 ergeben

Wie geht’s weiter?

  • Fortsetzung der militärischen Operationen gegen terroristische Gruppen
  • Weitere Unterstützung und Programme für die Wiedereingliederung ehemaliger Kämpfer
  • Stärkung der Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von weichen Zielen in ländlichen Gebieten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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