Banken für möglichen Uniper-Börsengang mandatiert

12. Juni 2026
1 min Lesezeit

Banken für möglichen Uniper-Börsengang mandatiert

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Uniper plant Börsengang in Frankfurt

Frankfurt () – Die Deutsche Bank sowie die US-Bank Citi und die Schweizer Großbank UBS sind offenbar für die Vorbereitung eines möglichen Börsengangs von Uniper mandatiert. Die drei Banken seien als sogenannte globale Koordinatoren für die potenzielle Rückkehr des Gaskonzerns an die Börse ausgewählt worden, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen. Die Institute lehnten demnach einen Kommentar ab.

Die Bundesregierung sucht neue Eigentümer für rund 75 Prozent ihrer Anteile, wie der Bund kürzlich bekannt gab. Der Börsengang (Initial Public Offering, kurz IPO) wird parallel zum Komplettverkauf der Mehrheitsbeteiligung vorangetrieben, im Rahmen eines „Dual Track“.

Der Zeitplan für den Börsengang ist jedoch ambitioniert: Finanzkreise gehen mit Blick auf den Stand des Prozesses davon aus, dass Anfang 2027 das frühestmögliche Zeitfenster für einen Börsengang wäre. Es sei absehbar, dass der 75-Prozent-Anteil in mehreren Schritten an die Börse gebracht werden müsse, jeweils mit zeitlichem Abstand. Der Bund hat daher beim IPO-Prozess keine Sicherheit, dass der Verkauf des 75-Prozent-Anteils bis 2028 gelingt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Uniper (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Deutsche Bank, Citi und UBS sind für Unipers möglichen Börsengang mandatiert.
  • Die Bundesregierung sucht neue Eigentümer für 75 Prozent der Anteile.
  • Börsengang soll bis Anfang 2027 erfolgen, Verkauf bis 2028 jedoch unsicher.

Warum ist das wichtig?

  • Vorbereitung eines Börsengangs kann Kapital für Uniper generieren.
  • Suche nach Eigentümern sichert potenzielle Stabilität und Wachstum des Unternehmens.
  • Ambitionierter Zeitplan zeigt Dringlichkeit in der Umsetzung der Verkaufsstrategie.

Wer ist betroffen?

  • Deutsche Bank
  • Citi
  • UBS

Zahlen/Fakten?

  • Deutsche Bank, Citi und UBS als globale Koordinatoren für Uniper-Börsengang
  • Bundesregierung sucht neue Eigentümer für rund 75 Prozent der Anteile
  • Ambitionierter Zeitplan: frühestmögliches Börsengangsfenster Anfang 2027

Wie geht’s weiter?

  • Vorbereitung eines möglichen Börsengangs von Uniper durch Deutsche Bank, Citi und UBS
  • Ziel: Rückkehr an die Börse und Verkauf von 75 Prozent der Anteile
  • Frühestmögliches Zeitfenster für den Börsengang ist Anfang 2027, mehrere Schritte notwendig
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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