Hamburger Senat legt Gesetzentwurf zur Besoldungserhöhung vor

10. Juni 2026
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Hamburger Senat legt Gesetzentwurf zur Besoldungserhöhung vor

Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Beamtenbesoldung in Hamburg: Gesetzentwurf vorgestellt

() – Der Hamburger Senat hat einen Gesetzentwurf zur Anpassung der Besoldung und Beamtenversorgung für die Jahre 2026 bis 2028 vorgelegt. Das teilte die Senatskanzlei am Mittwoch mit.

Der Entwurf sieht unter anderem eine Übertragung des Tarifergebnisses für die Beschäftigten der Länder auf die Beamten, Richter und Versorgungsempfänger vor.

Vorgesehen sind rückwirkend zum 1. April eine Erhöhung der Bezüge um 2,8 Prozent, mindestens jedoch 100 Euro, zum 1. März 2027 um zwei Prozent und zum 1. Januar 2028 um ein Prozent. Zudem soll eine neue Jahressonderzahlung in Höhe von 27,5 Prozent eines durchschnittlichen Monatsgehalts eingeführt werden.

Für die Jahre 2011 und 2012 sind Nachzahlungen von 17,5 beziehungsweise 30 Prozent der durchschnittlichen Bruttomonatsbezüge geplant. Die Kosten für das Gesamtpaket belaufen sich nach Senatsangaben im teuersten Jahr auf über 630 Millionen Euro.

Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) betonte, das Tarifergebnis werde eins zu eins auf die Beamten übertragen.

Er verwies auf die angespannte Haushaltslage und bezeichnete die Maßnahmen als großen Kraftakt. Der Gesetzentwurf geht nun in die Anhörung der Gewerkschaften und Berufsverbände, bevor der Senat abschließend entscheidet und die Bürgerschaft das letzte Wort hat.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Euroscheine (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Hamburger Senat legt Gesetzentwurf zur Besoldung und Beamtenversorgung für 2026 bis 2028 vor.
  • Geplante Erhöhung der Bezüge um 2,8 Prozent rückwirkend zum 1. April 2026 sowie weitere Erhöhungen in den darauffolgenden Jahren.
  • Gesamtkosten des Plans betragen über 630 Millionen Euro im teuersten Jahr.

Warum ist das wichtig?

  • Übertragung des Tarifergebnisses auf Beamte fördert Gleichstellung im öffentlichem Dienst.
  • Erhöhung der Bezüge und neue Jahressonderzahlung verbessern finanzielle Situation der Beamten.
  • Berücksichtigung der angespannten Haushaltslage zeigt Verantwortung der Regierung.

Wer ist betroffen?

  • Beamte
  • Richter
  • Versorgungsempfänger

Zahlen/Fakten?

  • 2,8% Erhöhung der Bezüge rückwirkend zum 1. April 2026
  • 2% Erhöhung der Bezüge zum 1. März 2027
  • 1% Erhöhung der Bezüge zum 1. Januar 2028
  • neue Jahressonderzahlung von 27,5% eines durchschnittlichen Monatsgehalts
  • Nachzahlungen von 17,5% und 30% (für 2011 und 2012)
  • Gesamtpaket-Kosten über 630 Millionen Euro im teuersten Jahr

Wie geht’s weiter?

  • Anhörung der Gewerkschaften und Berufsverbände
  • Abschließende Entscheidung des Senats
  • Bürgerschaft hat das letzte Wort
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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