Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Polizei-Einsatz am Hauptbahnhof Rostock
Rostock () – Einsatzkräfte der Polizei haben am einen Haftbefehl am Rostocker Hauptbahnhof vollstreckt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, kontrollierten die Beamten am Samstag einen 64-jährigen serbischen Staatsangehörigen, der mit einem Reisebus im internationalen Fernverkehr unterwegs war.
Bei der Kontrolle legte der Mann einen gültigen serbischen Reisepass vor.
Aufgrund der Stempellage und eines fehlenden Aufenthaltstitels stellten die Bundespolizisten fest, dass er sich 152 Tage unerlaubt im Schengen-Gebiet aufgehalten hatte. Der 64-Jährige erklärte daraufhin, freiwillig nach Serbien ausreisen zu wollen.
Zudem stellten die Beamten fest, dass der Mann zur Strafvollstreckung durch die Staatsanwaltschaften Berlin und Leipzig ausgeschrieben war.
Die Amtsgerichte Berlin und Leipzig hatten ihn wegen Diebstahls zu Geldstrafen verurteilt, die er nicht fristgerecht zahlte. Der 64-Jährige beglich die geforderten Geldstrafen samt Verfahrenskosten und entging damit einer Ersatzfreiheitsstrafe.
Darüber hinaus lag eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Berlin zur Ermittlung seines Aufenthaltsortes wegen Diebstahls mit Waffen, Bandendiebstahls und Wohnungseinbruchdiebstahls vor. Die Einsatzkräfte leiteten wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein weiteres Strafverfahren ein.
Am darauffolgenden Tag reiste der 64-Jährige über den Flughafen Hamburg nach Serbien aus.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Festnahme mit Handschellen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Polizei vollstreckt Haftbefehl am Rostocker Hauptbahnhof gegen 64-jährigen serbischen Staatsangehörigen.
- Mann hatte sich 152 Tage unerlaubt im Schengen-Gebiet aufgehalten und war wegen Diebstahls zu Geldstrafen verurteilt worden.
- Nach Begleichung der Strafen wollte der Mann freiwillig nach Serbien ausreisen.
Warum ist das wichtig?
- Unerlaubter Aufenthalt im Schengen-Gebiet gefährdet Sicherheit
- Vollstreckung von Haftbefehlen wichtig für Recht und Ordnung
- Prävention von weiteren Straftaten durch konsequentes Vorgehen
Wer ist betroffen?
- 64-jähriger serbischer Staatsangehöriger
- Bundespolizisten
- Staatsanwaltschaften Berlin und Leipzig
Zahlen/Fakten?
- 152 Tage unerlaubt im Schengen-Gebiet aufgehalten
- Verurteilungen zu Geldstrafen durch Amtsgerichte in Berlin und Leipzig
- Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Diebstahls mit Waffen, Bandendiebstahls und Wohnungseinbruchdiebstahls
Wie geht’s weiter?
- 64-Jähriger soll zurück nach Serbien reisen
- Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt eingeleitet
- Weitere Ermittlungen zu Diebstählen angestoßen
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