Dax startet vor US-Arbeitsmarktdaten ernüchtert

5. Juni 2026
1 min Lesezeit

Dax startet vor US-Arbeitsmarktdaten ernüchtert

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Dax startet schwächer in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Freitagmorgen schwächer in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.865 Punkten berechnet, 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„An den Börsen in Asien nehmen die Anleger weiter Gewinne mit, nachdem sich mit den Zahlen von Broadcom am Mittwochabend etwas Ernüchterung in die euphorische Stimmung gemischt hat“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Wurde zuvor noch beinahe blind alles gekauft, was mit Künstlicher Intelligenz und Halbleitern zu tun hatte, wird jetzt erst einmal Kasse gemacht und auf die entsprechenden Fakten gewartet, die die hohen Bewertungen rechtfertigen können.“

Zudem löse sich die Situation im Nahen Osten zwischen den USA, und dem nur sehr schleppend auf. „Israel konnte zwar offiziell eine Waffenruhe mit dem verkünden, diese aber wurde von der Hisbollah abgelehnt. Auch die Situation im Iran bleibt unklar und die Nachrichtenlage ändert sich stündlich. Weiterhin hohe Ölpreise halten den Preisdruck aufrecht.“

„Heute Nachmittag stehen die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten auf der Agenda. Der Bericht dürfte nach den zuletzt gesehenen ADP-Daten und den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung von hohem Interesse nicht nur für die Anleger sein. In den kommenden beiden Wochen stehen die Sitzungen der Europäischen Zentralbank, der Federal Reserve und der Bank of England auf dem Plan, weshalb dieser Bericht entscheidend sein könnte, um die nächsten Zinsschritte einschätzen zu können. Für die europäischen Investoren gibt es heute noch die Daten zum Bruttoinlandsprodukt der Eurozone“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1630 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8598 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.465 US-Dollar gezahlt (-0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 123,43 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 94,68 US-Dollar, das waren 35 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Dax startet schwächer mit rund 24.865 Punkten, 0,3 Prozent unter dem Vortag.
  • Situation im Nahen Osten bleibt angespannt, Waffenruhe zwischen Israel und Libanon abgelehnt.
  • US-Arbeitsmarktdaten und Zinssitzungen wichtiger Fokus für Anleger.

Warum ist das wichtig?

  • Dax startet schwächer; mögliche Verunsicherung an den Märkten.
  • Wichtige US-Arbeitsmarktdaten könnten zukunftsweisende Zinsschritte beeinflussen.
  • Entwicklungen im Nahen Osten und steigende Ölpreise sorgen für anhaltenden Preisdruck.

Wer ist betroffen?

  • Anleger an den Börsen in Asien
  • Europäische Investoren
  • Arbeitnehmer in den USA

Zahlen/Fakten?

  • Dax bei 24.865 Punkten, 0,3 Prozent niedriger als am Vortag
  • Euro kostet 1,1630 US-Dollar
  • Ölpreis für Brent bei 94,68 US-Dollar, 0,4 Prozent niedriger

Wie geht’s weiter?

  • Beobachtung der US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag
  • Warten auf EZB- und Fed-Sitzungen zur Zinspolitik
  • Analyse der aktuellen Ölpreisentwicklung und geopolitischer Situation im Nahen Osten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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