Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Gefahr durch Treibgut im Rhein
Wiesbaden () – Nach starken Regenfällen sind mehrere große Kunststoffrohre vom Salzbach in den Rhein bei Wiesbaden Biebrich geschwemmt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, kam es am Dienstag durch den Starkregen zu einem raschen Anstieg des Pegels im Salzbach, wodurch insgesamt neun Kunststoffrohre vom Gelände des Hauptklärwerks Wiesbaden in den Salzbach gelangten und in den Rhein trieben.
Die fünf Meter langen und 80 cm starken Rohre stellten eine potenzielle Gefahr für die Schifffahrt dar, jedoch war eine Sperrung der Schifffahrt nicht erforderlich.
Ein Mehrzweckboot der Feuerwehr Wiesbaden konnte die Rohre einem Arbeitsboot des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes übergeben, das die Rohre mit einem Arbeitskran an Bord nahm. Die Wasserschutzpolizei Wiesbaden war ebenfalls mit einem schweren Streifenboot im Einsatz.
Nach der Bergung wurden die Rohre auf das Gelände des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes in Wiesbaden-Schierstein verbracht.
Neben den neun Rohren wurden auch neun zugehörige Verbindungsstücke in den Rhein getrieben. Acht der Verbindungsstücke konnten geborgen werden, während das fehlende Stück bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht aufgefunden wurde, jedoch keine Gefahr für die Umwelt oder die Schifffahrt darstellt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kunststoffrohre treiben auf dem Rhein (Archiv), Polizei Hessen via |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Neun große Kunststoffrohre wurden nach Starkregen in den Rhein geschwemmt.
- Feuerwehr und Wasserschutzpolizei waren an der Bergung der Rohre beteiligt.
- Acht von neun Verbindungsstücken konnten geborgen werden; eines fehlt noch.
Warum ist das wichtig?
- Potenzielle Gefahr für die Schifffahrt durch treibende Rohre
- Schnelles Handeln der Feuerwehr und Wasserschutzpolizei notwendig
- Umwelt- und Schifffahrtsicherheit gewahrt durch Bergung
Wer ist betroffen?
- Schifffahrt
- Feuerwehr Wiesbaden
- Wasserschutzpolizei Wiesbaden
Zahlen/Fakten?
- Neun Kunststoffrohre und neun Verbindungsstücke wurden in den Rhein geschwemmt.
- Die Rohre sind fünf Meter lang und 80 cm stark.
- Acht der Verbindungsstücke wurden geborgen, eines fehlt noch.
Wie geht’s weiter?
- Fehlendes Verbindungsstück weiterhin suchen
- Überwachung der Schifffahrt im Rhein fortsetzen
- Bericht über die Bergungsmaßnahmen erstellen
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