Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Fachkräftemangel und Schulungsinitiativen in Deutschland
Berlin () – Das Solarunternehmen Enpal will sein Schulungszentrum für externe Handwerksbetriebe öffnen und zugleich sein internationales Fachkräfteprogramm ausbauen. Ziel sei es, einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in Deutschland zu leisten, teilte Enpal den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) mit.
Seit der Gründung im Jahr 2021 habe die sogenannte „Enpal Academy“ Angaben des Unternehmens zufolge mehr als 4.000 Fach- und Hilfskräfte für Photovoltaik- und Wärmepumpensysteme qualifiziert. Mit neuen Programmen und dem Ausbau der Infrastruktur plant Enpal nun, die monatlichen Kapazitäten des Schulungszentrums im brandenburgischen Dahlewitz zu verdoppeln. Allein im laufenden Jahr sollen so rund 500 Elektriker für den deutschen Arbeitsmarkt qualifiziert werden. Enpal zufolge entstehe das größte Schulungszentrum für dezentrale Energielösungen in Europa.
Das Angebot richte sich erstmals auch an externe Handwerksbetriebe. So solle die gesamte Branche beim schnellen Ausbau von Installationskapazitäten unterstützt und einheitliche Qualitäts- und Sicherheitsstandards etabliert werden.
In dem Zusammenhang baut Enpal auch sein internationales Fachkräfteprogramm für Elektriker deutlich aus. Im Rahmen staatlicher Fachkräftekooperationen – unter anderem mit Kolumbien und Brasilien – können qualifizierte Arbeitskräfte über vereinfachte Verfahren nach Deutschland kommen. Das Interesse am Programm ist der Firma zufolge hoch: Man verzeichnete bereits mehrere Tausend Bewerbungen aus beiden Ländern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Enpal (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Enpal eröffnet Schulungszentrum für externe Handwerksbetriebe und erweitert internationales Fachkräfteprogramm.
- Mehr als 4.000 Fach- und Hilfskräfte wurden seit 2021 ausgebildet; zahlreiche neue Programme und Kapazitätsverdopplung geplant.
- Partnerschaften mit Kolumbien und Brasilien ermöglichen qualifizierten Elektrikern erleichterten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt.
Warum ist das wichtig?
- Bekämpfung des Fachkräftemangels in Deutschland
- Unterstützung des schnellen Ausbaus von Installationskapazitäten in der Branche
- Etablierung einheitlicher Qualitäts- und Sicherheitsstandards
Wer ist betroffen?
- externe Handwerksbetriebe
- Fachkräfte für Photovoltaik- und Wärmepumpensysteme
- Elektriker aus Kolumbien und Brasilien
Zahlen/Fakten?
- Über 4.000 Fach- und Hilfskräfte seit 2021 qualifiziert
- Rund 500 Elektriker sollen 2023 qualifiziert werden
- Größtes Schulungszentrum für dezentrale Energielösungen in Europa entsteht
Wie geht’s weiter?
- Schulungszentrum für externe Handwerksbetriebe öffnen
- Internationales Fachkräfteprogramm ausbauen
- 500 Elektriker im laufenden Jahr qualifizieren
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