Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Im Jahr 2025 haben sich in Nordrhein-Westfalen 30.821 Ehepaare scheiden lassen. Das waren 4,2 % mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Landesamt mitteilte.
Damit stieg die Scheidungsanzahl das zweite Jahr in Folge leicht an. Zuvor war sie kontinuierlich von 46.098 im Jahr 2008 auf 29.116 im Jahr 2023 gesunken.
Unter den Geschiedenen im Jahr 2025 waren 380 gleichgeschlechtliche Paare.
Ein Jahr zuvor waren 331 gleichgeschlechtliche Ehen gerichtlich geschieden worden.
5,7 % der Ehen wurden 2025 nach 7 Ehejahren geschieden: Damit entfiel der größte Anteil der Ehelösungen auf Ehen mit Heiratsjahr 2018. Es folgten nach der Statistik der rechtskräftigen Beschlüsse in Eheauflösungssachen Scheidungen von Ehen, die 2017 bzw. 2019 geschlossen worden waren. Es gab vergleichsweise wenige Scheidungen von Personen, deren Eheschließung vor 1980 lag.
Bei den 30.821 Scheidungen im Jahr 2025 handelte es sich in fast der Hälfte der Fälle um Ehen ohne minderjährige Kinder.
In rund 23 % der Fälle war 1 minderjähriges Kind von der Scheidung betroffen und in rund 21 % der Fälle waren es 2. Bei rund 1 % der Scheidungen wurden Ehen von Ehepartnern gelöst, die 5 oder mehr minderjährige Kinder hatten. Insgesamt betrafen die Ehelösungen im Jahr 2025 rund 30.000 minderjährige Kinder.
Bei 16.659 Scheidungen und damit etwas mehr als der Hälfte hatte die Frau die Ehelösung beantragt; in 1.198 Fällen erfolgte dies ohne Zustimmung des Partners oder der Partnerin.
Demgegenüber hatten 12.645 Männer die Initiative zur Ehelösung ergriffen, in 800 Fällen ohne Zustimmung der Partnerin oder des Partners. Beide Eheleute hatten in 1.517 Fällen die Scheidung beantragt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Standesamt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- 30.821 Ehepaare in Nordrhein-Westfalen haben sich 2025 scheiden lassen, ein Anstieg um 4,2 % im Vergleich zum Vorjahr.
- Unter den Geschiedenen waren 380 gleichgeschlechtliche Paare.
- Fast die Hälfte der Scheidungen betraf Ehen ohne minderjährige Kinder.
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der Scheidungen könnte auf gesellschaftliche Veränderungen hinweisen.
- Auswirkungen auf Kinder und Familienstruktur sind relevant für soziale Unterstützungsmaßnahmen.
- Verstehen von Trends hilft bei der Politikgestaltung im Bereich Familie und Ehe.
Wer ist betroffen?
- 30.821 Ehepaare in Nordrhein-Westfalen
- 30.000 minderjährige Kinder
- 380 gleichgeschlechtliche Paare
Zahlen/Fakten?
- 30.821 Scheidungen in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2025, 4,2 % mehr als 2024
- 380 gleichgeschlechtliche Paare geschieden im Jahr 2025
- Fast 50 % der Scheidungen betrafen Ehen ohne minderjährige Kinder
Wie geht’s weiter?
- Anstieg der Scheidungen könnte sich fortsetzen.
- Weitere Statistiken zur Scheidungsdynamik werden erwartet.
- Mögliche Änderungen in der Gesetzgebung oder Unterstützung für Familien sind denkbar.
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