Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Zahlungsrückstände in Thüringen sinken
Erfurt () – Die Zahl der Menschen in Thüringen, die in Haushalten mit wohnungsbezogenen Zahlungsrückständen leben, ist gesunken. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilte, betraf dies im Jahr 2024 noch 7,8 Prozent der Bevölkerung.
Das sind 2,6 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr, als der Anteil noch bei 10,4 Prozent lag.
Die häufigsten Probleme gab es demnach bei Rechnungen von Versorgungsbetrieben für Strom, Wasser oder Heizkosten. In diesem Bereich lebten 6,5 Prozent der Thüringer in Haushalten, die nicht immer fristgerecht zahlen konnten.
Im bundesweiten Vergleich liegt Thüringen mit seiner Quote über dem Durchschnitt. Deutschlandweit hatten 5,9 Prozent der Bevölkerung wohnungsbezogene Zahlungsrückstände.
Als möglichen Hinweisgrund für Zahlungsschwierigkeiten nennt die Behörde die Wohnkostenbelastung.
Rund jede zehnte Person in Thüringen (9,6 Prozent) lebte 2024 in einem Haushalt, der mehr als 40 Prozent seines verfügbaren Nettoeinkommens für Wohnkosten aufwenden musste. Diese als überbelastet geltende Quote sank jedoch gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozentpunkte.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wohnungen in einem Plattenbau (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl der Menschen in Thüringen mit wohnungsbezogenen Zahlungsrückständen gesunken auf 7,8 Prozent.
- 6,5 Prozent der Thüringer haben Probleme mit Zahlungen für Strom, Wasser oder Heizkosten.
- Thüringen liegt im bundesweiten Vergleich über dem Durchschnitt von 5,9 Prozent.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der wohnungsbezogenen Zahlungsrückstände in Thüringen signalisiert wirtschaftliche Entspannung.
- Hohe Wohnkostenbelastung bleibt Problem, betrifft viele Haushalte.
- Vergleich zur bundesweiten Quote zeigt strukturelle Unterschiede im Miet- und Wohnungsmarkt.
Wer ist betroffen?
- Menschen in Thüringen
- Haushalte mit wohnungsbezogenen Zahlungsrückständen
- Personen mit hoher Wohnkostenbelastung
Zahlen/Fakten?
- 7,8 Prozent der Bevölkerung in Thüringen leben 2024 mit wohnungsbezogenen Zahlungsrückständen
- 2,6 Prozentpunkte Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (10,4 Prozent)
- 6,5 Prozent haben Probleme mit Rechnungen von Versorgungsbetrieben
Wie geht’s weiter?
- Weitere Senkung der Zahlungsrückstände erwarten
- Initiativen zur Entlastung der Wohnkosten könnten folgen
- Beobachtung der Entwicklung im bundesweiten Vergleich
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