Selenskyj zeichnet Neubaur mit Orden der Fürstin Olga aus

26. Mai 2026
1 min Lesezeit

Selenskyj zeichnet Neubaur mit Orden der Fürstin Olga aus

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in der Ukraine: Ehrung für Neubaur

Kiew () – Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) soll in Kiew vom ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj mit dem Orden der Fürstin Olga für ihre Verdienste um die geehrt werden.

Das berichtet die „Rheinische Post“ (Mittwochausgabe). Den zivilen Verdienstorden, der ausschließlich an Frauen vergeben wird, haben vor Neubaur unter anderem die frühere finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin und die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi verliehen bekommen.

Neubaur zeigte sich von der Ehrung bewegt.

Diese Auszeichnung von Präsident Selenskyj nehme sie mit tiefer Dankbarkeit und großer Demut entgegen, sagte sie der Redaktion. Neubaur wies allerdings darauf hin, dass sie ihr nicht allein gebühre, sondern all den Menschen in NRW, die geholfen hätten, als andere noch gezögert hätten.

Die Grünen-Politikerin strich zudem die Entschlossenheit des ukrainischen Volkes heraus.

„Die Menschen in der Ukraine verteidigen nicht nur ihr eigenes Land. Sie verteidigen die Idee eines freien und friedlichen Europas – eines Europas, in dem Recht stärker ist als Gewalt und Grenzen nicht mit Waffen verschoben werden.“

Dieser Mut sei historisch, so Neubaur.

Die Welt schulde der Ukraine nicht nur Bewunderung, sondern verlässliche Unterstützung und dauerhafte Solidarität. „Wir werden an der Seite der Ukraine stehen – beim Wiederaufbau, bei der Erneuerung und auf dem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft“, versprach Neubaur.

„Wir stehen zur Ukraine. So lange es dauert.“

Neubaur nahm in der Ukraine am vierten Gipfel der Städte- und Regionenkonferenz teil.

Dort diskutierte sie auf dem Podium unter anderem mit dem stellvertretenden ukrainischen Ministerpräsidenten Oleksiy Kuleba, der für den Wiederaufbau verantwortlich ist, sowie dem früheren französischen Ministerpräsidenten Édouard Charles Philippe. Daneben traf sich die Ministerin unter anderem zu bilateralen Gesprächen mit Andriy Sadovyi, dem Bürgermeister von Lwiw, und Oleksandr Ganzha, Leiter der regionalen Militärverwaltung von Dnipropetrowsk, der Partnerregion des Landes NRW. Im vergangenen Winter hatte die Landesregierung dort unter anderem mit Hilfen in den Wintermonaten unterstützt.

Gemeinsam mit der regionalen Verwaltung arbeite man daran, die Energie- und Wärmeversorgung in Dnipro dezentraler und resilienter zu machen – unabhängiger von zentralen Strukturen, die russische Raketen gezielt ins Visier nähmen, versprach Neubaur.

Es könnte dabei nach Informationen der Redaktion um das Thema Biomasse gehen. Das ist ein Feld, auf dem NRW besondere Expertise hat.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wolodymyr Selenskyj (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Mona Neubaur erhält in Kiew den Orden der Fürstin Olga von Präsident Selenskyj.
  • Sie betont die Unterstützung für die Ukraine und die Bedeutung der Solidarität.
  • Neubaur diskutiert beim Gipfel der Städte- und Regionenkonferenz mit ukrainischen und französischen Vertretern über Wiederaufbau und Energieversorgung.

Warum ist das wichtig?

  • Würdigung der Verdienste um die Ukraine fördert internationale Beziehungen und Solidarität.
  • Stärkung des Engagements für ein freies und friedliches Europa.
  • Vorbildfunktion und Ermutigung für weitere Unterstützung der Ukraine während des Wiederaufbaus.

Wer ist betroffen?

  • Mona Neubaur (Wirtschaftsministerin NRW)
  • Wolodymyr Selenskyj (Präsident der Ukraine)
  • Menschen in der Ukraine (Verteidiger des Landes)

Zahlen/Fakten?

  • Mona Neubaur wird mit dem Orden der Fürstin Olga ausgezeichnet.
  • Der zivilen Verdienstorden wird ausschließlich an Frauen vergeben.
  • Neubaur nimmt an der vierten Gipfel der Städte- und Regionenkonferenz teil.

Wie geht’s weiter?

  • Unterstützung beim Wiederaufbau der Ukraine
  • Fokus auf dezentrale Energie- und Wärmeversorgung in Dnipro
  • Weitere Unterstützung durch NRW in Form von Expertise in Biomasse
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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