Hessen wirft Frankfurt Versagen im Bahnhofsviertel vor

22. Mai 2026
1 min Lesezeit

Hessen wirft Frankfurt Versagen im Bahnhofsviertel vor

Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Herausforderungen im Frankfurter Bahnhofsviertel

() – Hessens Innenminister Roman Poseck hat der Stadt Frankfurt vorgeworfen, ihrer Verantwortung im Bahnhofsviertel nicht gerecht zu werden. Das teilte das Innenministerium am Freitag in Wiesbaden mit.

Die Zahl der Schwerstabhängigen sei nach standardisierten Zählungen um 50 Prozent gegenüber dem Frühjahr 2025 gestiegen. Dies sei ein alarmierender Befund, den man nicht hinnehmen dürfe.

Poseck machte mehrere Baustellen der Stadt für die Verschlechterung verantwortlich.

Die Baustelle Karlstraße, Karlsplatz und Niddasack sperre weite Teile des Viertels und führe dazu, dass sich die Szene in angrenzende Straßen verlagere. Hinzu kämen Baustellen im Kaisertor, in der Münchner Straße und der Niddastraße sowie die Großbaustelle im Hauptbahnhof.

Zudem seien öffentliche Toiletten temporär geschlossen. Die Polizei habe ihre Präsenz bereits erhöht, komme aber an ihre Grenzen.

Der Minister warnte zudem vor einem Vorschlag aus der Stadt, eine sogenannte Grauzone für Schwerstabhängige einzurichten, bis hin zur Sperrung von Teilen der Niddastraße.

Dies wäre eine Kapitulation vor der Situation und würde die Sogwirkung Frankfurts auf Schwerstabhängige aus dem gesamten Bundesgebiet noch verstärken. 60 Prozent der Nutzer der Frankfurter Drogenkonsumräume kämen nicht aus der Stadt.

Poseck forderte die Stadt auf, endlich zu handeln und die Baustellensituation zu entschärfen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Überwachungskameras im Frankfurter Bahnhofsviertel (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Innenminister Roman Poseck kritisiert Frankfurt für unzureichende Verantwortung im Bahnhofsviertel.
  • Anzahl der Schwerstabhängigen ist um 50 Prozent gestiegen.
  • Baustellen und geschlossene Toiletten verstärken die Problematik.

Warum ist das wichtig?

  • Anstieg der Schwerstabhängigen im Bahnhofsviertel um 50 Prozent alarmiert.
  • Verantwortung der Stadt Frankfurt für die Situation wird angeprangert.
  • Erhöhte Polizeipräsenz und temporäre Schließung öffentlicher Toiletten verschärfen die Lage.

Wer ist betroffen?

  • Stadt Frankfurt
  • Schwerstabhängige
  • Polizei

Zahlen/Fakten?

  • Zahl der Schwerstabhängigen um 50 Prozent gestiegen gegenüber Frühjahr 2025
  • 60 Prozent der Nutzer der Frankfurter Drogenkonsumräume kommen nicht aus der Stadt
  • Mehrere Baustellen in Frankfurt, darunter Karlstraße, Münchner Straße, Niddastraße, und Hauptbahnhof

Wie geht’s weiter?

  • Stadt Frankfurt muss Baustellen entschärfen
  • Erhöhung der Polizeipräsenz weiterhin notwendig
  • Keine Kapitulation vor der Situation, keine Grauzone für Schwerstabhängige schaffen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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