Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Badeverbot in Duisburg ausgesprochen
Duisburg () – Die Stadt Duisburg hat ein Badeverbot für alle öffentlich zugänglichen Seen, Baggerlöcher und den Rhein ausgesprochen. Das teilte die Pressestelle der Stadt am Freitag mit.
Grund sind die für die kommenden Tage erwarteten sommerlichen Temperaturen, die viele Menschen zur Abkühlung ans Wasser locken.
An den Gewässern habe es bereits zahlreiche Unfälle gegeben, teilweise mit tödlichem Ausgang, so die Stadt. Gefahren seien unter anderem einstürzende Uferböschungen, Untiefen, starke Strömungen und extreme Temperaturschwankungen im Wasser.
Auch die Wasserqualität könne Gesundheitsrisiken bergen. Besonders der Rhein werde häufig unterschätzt: Die Fließgeschwindigkeit sei vor allem in der Flussmitte hoch, Sog und Strömungen machten das Wasser unberechenbar, und Rückwellen vorbeifahrender Schiffe könnten insbesondere Kinder leicht mitreißen.
Wer Personen in Not im Rhein sehe, solle nicht selbst ins Wasser springen, sondern sofort die Feuerwehr alarmieren.
Für ein ungefährdetes Badevergnügen stünden im gesamten Stadtgebiet öffentliche Schwimmstätten zur Verfügung. Zudem seien drei Seen als sichere Badegewässer zugelassen: der Kruppsee, der Wolfssee und der Großenbaumer See.
Dort werde regelmäßig die Wasserqualität untersucht. Wer sich nicht an das Badeverbot halte, könne mit einer Geldbuße belegt werden.
