Weniger Sozialwohnungen in Hamburg

22. Mai 2026
1 min Lesezeit

Weniger Sozialwohnungen in Hamburg

Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wohnungspolitik in Hamburg: Dringender Handlungsbedarf

() – In Hamburg wurden im vergangenen Jahr 5.976 Wohnungen fertiggestellt, was einem Rückgang von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Unter den neuen Wohnungen sind lediglich knapp 2.000 geförderte Einheiten, die mit niedrigeren Mieten angeboten werden. Öffentlich geförderte Wohnungen könnten über 600.000 Haushalte unterstützen, jedoch sind in Hamburg nur noch gut 76.000 solcher Wohnungen verfügbar, mit einer fallenden Tendenz.

Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft, äußerte sich besorgt über die Situation: „Das sind schlechte Nachrichten für alle Hamburger, die eine günstige Wohnung brauchen.

Jahr für Jahr fallen mehr Wohnungen aus der Sozialbindung als neue gebaut werden.“ Sie betonte, dass die langsame Erholung der Wohnungsbauwirtschaft vor allem zu einem Anstieg bei freifinanzierten und Eigentumswohnungen führen werde.

Sudmann forderte den Senat auf, mehr für den Bau von günstigem Wohnraum zu tun. Die dauerhafte Sozialbindung von geförderten Neubauwohnungen sei ein wichtiger Schritt.

Zudem müsse eine sozialverantwortliche Nutzung des Bestandes angestrebt werden, um lang abbezahlte Wohnungen günstiger vermieten zu können. Der Senat müsse diesbezüglich mit der Wohnungswirtschaft in Verhandlungen treten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wohnungen in einem Plattenbau (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • In Hamburg wurden 5.976 Wohnungen fertiggestellt, ein Rückgang von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • Es gibt nur noch gut 76.000 öffentlich geförderte Wohnungen, die zur Unterstützung von über 600.000 Haushalten beitragen könnten.
  • Heike Sudmann fordert Maßnahmen für den Bau von günstigem Wohnraum und eine dauerhafte Sozialbindung geförderter Neubauwohnungen.

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der Fertigstellungen von Wohnungen verschärft die Wohnungsknappheit in Hamburg.
  • Geringe Verfügbarkeit geförderter Wohnungen gefährdet die Unterstützung für bedürftige Haushalte.
  • Notwendigkeit für den Senat, Maßnahmen zur Schaffung von günstigem Wohnraum zu ergreifen.

Wer ist betroffen?

  • Haushalte, die eine günstige Wohnung benötigen
  • Bewohner von Hamburg
  • Personen, die auf geförderte Wohnungen angewiesen sind

Zahlen/Fakten?

  • 5.976 Wohnungen in Hamburg 2022 fertiggestellt, Rückgang um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
  • Knapp 2.000 der neuen Wohnungen sind geförderte Einheiten
  • Nur gut 76.000 öffentlich geförderte Wohnungen in Hamburg verfügbar

Wie geht’s weiter?

  • Mehr günstigen Wohnraum bauen
  • Dauerhafte Sozialbindung von geförderten Neubauwohnungen
  • Verhandlungen mit der Wohnungswirtschaft anstreben
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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