Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Zivilschutz und Finanzierung in Deutschland
Berlin () – Der Deutsche Städtetag fordert vom Bund weitere Mittel für einen besseren Zivilschutz. Die zivile Alarmplanung oder das Registrieren und Bereitstellen von Schutzräumen dürften nicht ohne ausreichende Finanzierung auf die kommunale Ebene verlagert werden, sagte Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt der „Rheinischen Post“.
Es sei gut, dass der Bund eine digitale Übersicht möglicher Zufluchtsräume wie Keller, Tiefgaragen oder Bunker für die Bürger plane. Viele dieser Räume müssten für diesen Zweck aber auch noch identifiziert und ausgestattet werden, so Schuchardt. Außerdem werde immer deutlicher, dass die Kommunen im Krisenfall viele Aufgaben übernehmen sollten. Dafür brauche es zusätzliche Mittel.
Kaum eine Krisenlage sei denkbar, bei der nicht die kommunale Ebene operativ tätig werden müsse. Bund und Länder sollten deshalb dringend die kommunale Ebene in die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur zivil-militärischen Zusammenarbeit auf Augenhöhe einbinden, forderte Schuchardt. Der Bund sollte außerdem seine Kommunikation mit den Bürgern viel stärker vermitteln: „Jede und jeder muss für den Krisenfall auch selbst vorsorgen.“ Schuchardt fügte hinzu, der Bund brauche eine stärkere Kommunikationsstrategie, um alle Bürger zu informieren, was im Krisenfall zu tun sei.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Feuerwehr und Zivilschutz im Einsatz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Deutscher Städtetag fordert mehr Mittel für Zivilschutz vom Bund.
- Notwendige Finanzierung für Alarmplanung und Schutzräume darf nicht auf Kommunen verlagert werden.
- Kommunen sollen im Krisenfall viele Aufgaben übernehmen und benötigen dafür zusätzliche Mittel.
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung des Zivilschutzes erfordert ausreichende Finanzierung
- Kommunikation des Bundes mit Bürgern muss verstärkt werden
- Kommunen sind in Krisenlagen entscheidend für die operative Umsetzung
Wer ist betroffen?
- Bürger
- Kommunen
- Bund
Zahlen/Fakten?
- Deutsche Städtetag fordert zusätzliche Mittel für Zivilschutz
- Bund plant digitale Übersicht möglicher Zufluchtsräume
- Kommunen sollen im Krisenfall viele Aufgaben übernehmen
Wie geht’s weiter?
- Bund soll weitere Mittel für Zivilschutz bereitstellen
- Kommunale Ebene in Bund-Länder-Arbeitsgruppe einbinden
- Stärkere Kommunikationsstrategie des Bundes für Bürger erforderlich
- Vereitelter Mordanschlag: Beck will härtere Gangart gegenüber Iran - 21. Mai 2026
- Prien verteidigt Einschnitte beim Elterngeld - 21. Mai 2026
- Bund verhandelt mit Rosneft über Aussetzen von Klage - 21. Mai 2026
