Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Diskussion um Silvesterböller-Verbot in Niedersachsen
Hannover () – Die Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag spricht sich für die Möglichkeit aus, dass Kommunen private Silvesterböller und -raketen vollständig verbieten können. Das teilte die kommunalpolitische Sprecherin der Fraktion, Nadja Weippert, am Montag mit.
Sie unterstützt damit die Forderungen des Bündnisses #böllerciao, dem sich unter anderem Vertreter der Polizei, der Medizin und von Tierschutzorganisationen angeschlossen haben.
Weippert verwies auf das Beispiel der Niederlande, wo ab Silvester 2026/2027 ein Verbot für Feuerwerk und Böller gelten soll. Sie argumentiert, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung eine ruhigere, sicherere und sauberere Silvesternacht wünsche.
Jedes Jahr kämen Tausende Verletzungen durch Pyrotechnik hinzu, Rettungskräfte würden an ihre Belastungsgrenzen gebracht und Tiere in Panik versetzt.
Die Grüne forderte, die Diskussion über ein Verbot privater Böller und Raketen in Deutschland offensiv zu führen. Pyrotechnik gehöre in die Hände von Fachleuten, und Kommunen müssten die Möglichkeit haben, sie bei Bedarf vollständig zu untersagen.
Zentral organisierte Feuerwerke seien eine Alternative, so Weippert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Silvester-Böller (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Grünen-Fraktion in Niedersachsen fordert ein komplettes Verbot von privaten Silvesterböllern und -raketen durch Kommunen.
- Nadja Weippert unterstützt die Initiative #böllerciao, die von Polizei, Medizin und Tierschutzorganisationen unterstützt wird.
- Ihr Vorschlag beruht auf der Argumentation für eine sicherere und ruhigere Silvesternacht sowie auf dem Beispiel eines geplanten Verbots in den Niederlanden.
Warum ist das wichtig?
- Möglichkeit für Kommunen, private Silvesterböller und -raketen zu verbieten, erhöht öffentliche Sicherheit.
- Reduktion von Verletzungen und Belastungen für Rettungskräfte sowie Beruhigung von Tieren.
- Förderung zentral organisierter Feuerwerke als sichere Alternative.
Wer ist betroffen?
- Kommunen
- Bevölkerung
- Rettungskräfte
Zahlen/Fakten?
- Ab Silvester 2026/2027 Verbot für Feuerwerk und Böller in den Niederlanden
- Tausende Verletzungen jährlich durch Pyrotechnik
- Diskussion über Verbot privater Böller und Raketen in Deutschland gefordert
Wie geht’s weiter?
- Kommunen sollen private Silvesterböller und -raketen verbieten können
- Diskussion über ein Verbot offensiv führen
- Zentral organisierte Feuerwerke als Alternative anbieten
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