Fahrlehrer fordern Nachbesserungen bei Führerschein-Reform

20. Mai 2026
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Fahrlehrer fordern Nachbesserungen bei Führerschein-Reform

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Verkehrspolitik in Berlin: Reform der Fahrausbildung

() – Nach dem Kabinettsbeschluss zur Reform der Fahrausbildung drängt die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände auf Nachbesserungen.

Vizechef Kurt Bartels sagte der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe), man erwarte, dass Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) im weiteren Verfahren endlich auf die Expertise von Fahrlehrern und Wissenschaftlern höre. Zugleich wies Bartels die Darstellung zurück, ein Führerschein koste oft bis zu 4.000 Euro. Man habe gesicherte Daten, dass im Jahr 2025 rund 70 Prozent der Fahrschüler die theoretische und praktische Ausbildung zeitnah und auf Anhieb bestanden hätten. Die hätten in der Regel Kosten, die unter 3.000 Euro lägen. Wer deutlich mehr bezahle, sei meist länger als ein Jahr in der Fahrschule, „was uns auch nicht gefällt“.

Die geplante Laienausbildung, mit der Kosten gesenkt werden sollen, werde zudem ihr Ziel verfehlen, warnte Bartels. Die, die sich ohnehin schwer täten, bei denen etwa die Eltern kein Auto hätten, würden davon nichts haben. Mit Blick auf die Entbürokratisierung der Ausbildung sagte Bartels, der überwiegende Teil der Fahrschulen sei hochdigitalisiert. Was fehle, seien die Schnittstellen zu den Behörden.

Ziel der Reform von Schnieder ist unter anderem, den Führerschein deutlich günstiger zu machen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Patrick Schnieder (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände fordert Nachbesserungen nach Kabinettsbeschluss zur Reform der Fahrausbildung.
  • Vizechef Kurt Bartels betont, dass Führerscheinkosten meist unter 3.000 Euro liegen.
  • Warnung vor Ineffizienz der geplanten Laienausbildung und fehlenden Schnittstellen zu Behörden.

Warum ist das wichtig?

  • Sicherstellung der Qualität der Fahrausbildung durch Einbeziehung von Expertenmeinungen
  • Vermeidung von Missverständnissen über die tatsächlichen Kosten eines Führerscheins
  • Notwendigkeit der digitalen Schnittstellen für effektive Entbürokratisierung der Ausbildung

Wer ist betroffen?

  • Fahrlehrerverbände
  • Fahrschüler
  • Eltern von Fahrschülern

Zahlen/Fakten?

  • 2025 sollen etwa 70 % der Fahrschüler die Ausbildung erfolgreich bestehen
  • Führerschein kostet in der Regel unter 3.000 Euro
  • Längere Aufenthalte in der Fahrschule ergeben höhere Kosten, oft über 4.000 Euro

Wie geht’s weiter?

  • Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände drängt auf Nachbesserungen im Reformprozess
  • Verkehrsminister Patrick Schnieder soll auf Expertise von Fahrlehrern und Wissenschaftlern hören
  • Warnung, dass geplante Laienausbildung ihr Ziel verfehlen könnte
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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