Israel wirft Hamas sexualisierte Gewalt als Terrorwaffe vor

16. Mai 2026
1 min Lesezeit

Israel wirft Hamas sexualisierte Gewalt als Terrorwaffe vor

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Auswirkungen von Konflikten in Israel

() – Der jüngste Bericht über sexualisierte Gewalt im Kontext der von der Hamas verübten Gräueltaten am 7. Oktober 2023 wirft nach Ansicht der israelischen Vize-Außenministerin ein Schlaglicht auf den Schutz von Frauen und Mädchen weltweit. Der Schutz der Würde von Frauen sei kein regionales Thema, sondern eine grundlegende globale Notwendigkeit, die von jeder Nation eine klare, unerschütterliche moralische Haltung erfordere, sagte Sharren Haskel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Der Bericht offenbare das „wahre Gesicht einer Ideologie, die sexuelle Gewalt als legitimes Mittel des Terrors betrachtet“, sagte Haskel. Sie forderte die internationale Gemeinschaft auf, das Thema mit mehr Dringlichkeit anzugehen.

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Lars Castelucci, sagte der Funke-Mediengruppe, die Taten der Hamas hätten „tiefe Wunden bei den Überlebenden und in der israelischen Gesellschaft hinterlassen“. Sexualisierte Gewalt als Waffe in Konflikten sei eine besonders perfide Form der Gewalt, gegen die man sich weltweit einsetze, sagte der Sozialdemokrat. Auf EU-Ebene setze man sich für eine Sanktionierung von Hamas-Organisationen ein, auch wegen des Einsatzes von sexualisierter Gewalt.

Angesichts von mittlerweile über 400 dokumentierten Zeugenaussagen gebe es keinen Zweifel mehr an den Verbrechen der Hamas, so Haskel weiter. Die im Bericht „Silenced No More“ dokumentierte Brutalität offenbare das wahre Gesicht einer Ideologie, die sexuelle Gewalt als legitimes Mittel des Terrors betrachte. Es sei an der Zeit, dass die internationale Rechts- und Menschenrechtsgemeinschaft diesen Erkenntnissen die Dringlichkeit beimesse, die sie erforderten.

Castelucci betonte, die Gräueltaten hätten tiefe Wunden bei den Überlebenden und in der israelischen Gesellschaft hinterlassen. Die Botschaft der Bundesregierung in Tel Aviv unterstütze verschiedene Projekte, die Überlebenden der Gräueltaten bei der Bewältigung ihrer Traumata unterstützten, darunter auch die Arbeit der Civil Commission für diesen Bericht. Die Bedürfnisse und Anliegen von Überlebenden müssten dabei nach Überzeugung der Bundesregierung im Mittelpunkt stehen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ein am 7. Oktober zerstörtes Haus in einem Kibbuz

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bericht über sexualisierte Gewalt durch die Hamas während der Gräueltaten am 7. Oktober 2023 veröffentlicht
  • Israeli Vize-Außenministerin Sharren Haskel fordert internationale Dringlichkeit und Moral bei der Bekämpfung sexualisierter Gewalt
  • Menschenrechtsbeauftragter Lars Castelucci weist auf tiefe Wunden in der israelischen Gesellschaft hin und spricht sich für Sanktionen gegen Hamas aus

Warum ist das wichtig?

  • Schutz der Würde von Frauen ist eine grundlegende globale Notwendigkeit
  • Notwendigkeit, internationale Gemeinschaft dringlicher zu sensibilisieren
  • Konsequent gegen sexualisierte Gewalt in Konflikten vorgehen

Wer ist betroffen?

  • Frauen und Mädchen weltweit
  • Überlebende der Gräueltaten
  • israelische Gesellschaft

Zahlen/Fakten?

  • über 400 dokumentierte Zeugenaussagen
  • sexualisierte Gewalt als Waffe in Konflikten
  • Unterstützung verschiedener Projekte zur Traumabewältigung

Wie geht’s weiter?

  • Internationale Gemeinschaft soll Thema sexuelle Gewalt drängend angehen
  • EU setzt sich für Sanktionen gegen Hamas wegen sexualisierter Gewalt ein
  • Unterstützung von Projekten zur Traumabewältigung für Überlebende durch Bundesregierung
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