Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: VW und IG Metall zu Werksschließungen
Hannover () – Die IG Metall und der Volkswagen-Betriebsrat haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme gegen anhaltende Spekulationen über Werksschließungen gewandt. Das teilten die IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner, die Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo und der Bezirksleiter Thorsten Gröger am Freitag mit.
Sie betonten, dass der Tarifkompromiss vom Dezember 2024 weiterhin Bestand habe und nicht infrage gestellt werde.
Der Kompromiss verknüpfe weitreichende Perspektiven mit Zukunftsprodukten an den deutschen Standorten mit einer Beschäftigungssicherung bis Ende 2030. Auf der anderen Seite stünden milliardenschwere Entlastungen bei den Arbeitskosten für den Arbeitgeber. Die Arbeitnehmerseite habe erreicht, dass die vom Vorstand favorisierten Werksschließungen und Massenentlassungen vollständig vom Tisch seien.
Die erzielten Fortschritte bei Fabrikkosten und Stellenabbau überträfen frühere Effizienzprogramme deutlich.
„Werksschließungen wird es mit uns als Gesamtbetriebsrat und IG Metall nicht geben“, heißt es in der Stellungnahme. Alle Standorte blieben erhalten.
Sollten Geschäftsmodelle nicht mehr tragen, müssten neue her. Neue Geschäftschancen kämen jedoch nicht als Ersatz für bestehende Zusagen infrage, sondern allenfalls als Ergänzung.
Die Arbeitnehmerseite werde solche Optionen ergebnisoffen prüfen, sofern sie auf gute Arbeit, Zukunftsperspektiven und sichere Beschäftigung einzahlen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | VW-Werk (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- IG Metall und Volkswagen-Betriebsrat widersprechen Spekulationen über Werksschließungen.
- Tarifkompromiss vom Dezember 2024 bleibt bestehen, Werksschließungen und Massenentlassungen werden ausgeschlossen.
- Alle Standorte bleiben erhalten, neue Geschäftsmodelle müssen bestehende Zusagen ergänzen.
Warum ist das wichtig?
- Sicherung von Arbeitsplätzen bis Ende 2030
- Ablehnung von Werksschließungen und Massenentlassungen
- Verknüpfung von Tarifkompromiss mit zukünftigen Perspektiven und Entlastungen für Arbeitgeber
Wer ist betroffen?
- IG Metall
- Volkswagen-Betriebsrat
- Arbeitnehmer
Zahlen/Fakten?
- Beschäftigungssicherung bis Ende 2030
- Werksschließungen und Massenentlassungen vollständig vom Tisch
- Erzielte Fortschritte übertreffen frühere Effizienzprogramme deutlich
Wie geht’s weiter?
- Tarifkompromiss bleibt bis Ende 2030 bestehen
- Keine Werksschließungen oder Massenentlassungen geplant
- Neue Geschäftschancen werden ergebnisoffen geprüft
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