Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Unterstützung der Ukraine in Kiew
Kiew () – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Kanzleramtschef Thorsten Frei und den Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes, Martin Jäger, empfangen. Nach dem massiven Drohnenangriff Russlands sei dies ein „wichtiges Signal der Unterstützung“, teilte Selenskyj am Donnerstag mit.
Demnach wurde besprochen, wie man Vereinbarungen zur Luftverteidigung beschleunigen könne, „um die Ukrainer vor solch einem Terror zu schützen“. Deutschland habe wiederholt dazu beigetragen, die Luftverteidigung zu stärken, „und wir hoffen auch jetzt auf eine solche Führungsrolle“, so Selenskyj.
Darüber hinaus habe man auch über das Drohnenabkommen gesprochen, welches die Ukraine Deutschland vorgeschlagen hatte. „Wir sind bereit, diejenigen zu stärken, die uns gestärkt haben“, so der ukrainische Präsident. „Und es wäre fair, alle Verhandlungsblöcke für die Ukraine zu öffnen – wir haben alle Anforderungen erfüllt. Wir müssen die sich bietende Gelegenheit im kommenden Monat nutzen.“
Zuvor hatte Russland massive Drohnenangriffe gegen die Ukraine durchgeführt. Laut Selenskyj setzten die Russen während der Angriffswellen 1.567 Drohnen und 56 Raketen verschiedener Typen ein.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wolodymyr Selenskyj (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj empfängt Kanzleramtschef Thorsten Frei und BND-Präsident Martin Jäger.
- Besprechung zur Beschleunigung von Vereinbarungen zur Luftverteidigung nach massiven Drohnenangriffen Russlands.
- Diskussion über ein von der Ukraine vorgeschlagenes Drohnenabkommen mit Deutschland.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung der Ukraine durch Deutschland bei Luftverteidigung
- Dringlichkeit zur Beschleunigung von Vereinbarungen nach Drohnenangriffen
- Förderung der Zusammenarbeit im Bereich Drohnenabkommen
Wer ist betroffen?
- Wolodymyr Selenskyj
- Thorsten Frei
- Martin Jäger
Zahlen/Fakten?
- 1.567 Drohnen wurden während der Angriffswellen eingesetzt
- 56 Raketen verschiedener Typen wurden verwendet
Wie geht’s weiter?
- Beschleunigung der Vereinbarungen zur Luftverteidigung
- Weiterverhandlungen über das Drohnenabkommen mit Deutschland
- Nutzung der sich bietenden Gelegenheit im kommenden Monat
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