Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Reaktionen auf den ESC 2023
Berlin () – Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, kritisiert die Zwischenrufe beim Auftritt des israelischen Sängers Noam Bettan beim Eurovision Song Contest (ESC) scharf.
„Ich bedaure sehr, dass der Auftritt des israelischen Künstlers beim ESC-Halbfinale durch Pfiffe, Zwischenrufe und Sprechchöre mit unter anderem pro-palästinensischen Parolen gestört wurde“, sagte er der „Rheinischen Post“. Er wünsche den Mitwirkenden des ESC ebenso wie dem Publikum, dass die Musik, die Show und die Unterhaltung im Vordergrund stehen und damit eben das, was den ESC auch seit jeher ausmache.
„Ich wünsche mir breiten Widerspruch gegen eine ungerechte Vereinnahmung dieses fröhlichen Festivals durch einzelne Politaktivisten und gegen eine unzulässige Haftbarmachung des israelischen Teilnehmers für das staatliche Handeln Israels.“
Beim Auftritt von Bettan am Dienstagabend im ersten Halbfinale des ESC waren in der Wiener Stadthalle Buhrufe und Pfiffe zu hören.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Felix Klein (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Felix Klein kritisiert Störungen beim Auftritt von Noam Bettan beim ESC.
- Es gab Pfiffe und pro-palästinensische Parolen während des Auftritts.
- Klein wünscht sich, dass Musik und Unterhaltung im Vordergrund stehen.
Warum ist das wichtig?
- Wichtige Diskussion über Antisemitismus und kulturelle Veranstaltungen
- Bedarf an Schutz der Unversehrtheit künstlerischer Darbietungen
- Notwendigkeit, politisierte Meinungsäußerungen im Entertainment-Kontext zu hinterfragen
Wer ist betroffen?
- Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung
- Noam Bettan, israelischer Sänger
- Publikum und Mitwirkende des ESC
Zahlen/Fakten?
- Zwischenrufe und Pfiffe beim ESC-Halbfinale
- Pro-palästinensische Parolen geäußert
- Auftritt des israelischen Künstlers Noam Bettan gestört
Wie geht’s weiter?
- Widerspruch gegen Vereinnahmung des ESC durch Politaktivisten
- Stärkung der Durchsetzbarkeit ungestörter kultureller Veranstaltungen
- Fokus auf Musik und Unterhaltung im ESC
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