Wegner hält Wiedereinführung von Vermögensteuer für unumgänglich

12. Mai 2026
1 min Lesezeit

Wegner hält Wiedereinführung von Vermögensteuer für unumgänglich

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Berlin: Vermögensteuer und Steuerreform im Fokus

() – Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hält eine Vermögensteuer für unumgänglich. brauche ein Gesamtpaket aus Steuerreform, Subventionsabbau und einem Beitrag der Vermögenden, sagte Wegner der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv am Dienstag. Man werde nicht umhinkommen, auch an der Vermögensteuer etwas zu tun, damit Menschen, die deutlich mehr Geld hätten, im Solidarprinzip einen Beitrag leisteten.

Zugleich forderte Wegner, die Steuerreform müsse zu spürbaren Entlastungen führen. Die Menschen wüssten teils nicht mehr, wie sie ihren Wocheneinkauf finanzieren sollten, sagte er mit Blick auf deutlich gestiegene Lebensmittelpreise. Konkrete Einkommensgrenzen für höhere Steuersätze nannte Wegner nicht. Er warnte jedoch davor, Facharbeiter oder mittelständische Betriebe stärker zu belasten. Es könne nicht sein, dass ein Facharbeiter oder der Bäckermeister den Spitzensteuersatz zahle; Leistung müsse sich lohnen. Im Fokus müssten Spitzeneinkommen und Menschen mit wirklich hohen Vermögen stehen, die sich stärker einbringen sollten.

Damit stellt sich Wegner in einem zentralen Punkt gegen die bisherige Linie seiner Partei: Die CDU lehnt eine Vermögenssteuer ab, auch CDU-Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine solche Abgabe immer wieder ausdrücklich zurückgewiesen. Die SPD hingegen tritt seit Jahren für die Wiedereinführung einer Vermögensteuer ein.

In Artikel 106 des Grundgesetzes ist festgelegt, dass das Aufkommen aus der Vermögensteuer den Ländern zusteht. Diese wird seit 1997 nicht mehr erhoben, nachdem das Bundesverfassungsgericht die damalige Berechnungsmethode für verfassungswidrig erklärt hatte.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kai Wegner (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner fordert eine Vermögensteuer als notwendiges Element einer Steuerreform.
  • Wegner möchte, dass Vermögende einen Beitrag zur Finanzierung des Solidarprinzips leisten.
  • Die CDU lehnt eine Vermögensteuer ab, Wegner positioniert sich dagegen.

Warum ist das wichtig?

  • Dringlichkeit einer Vermögensteuer zur gerechten Finanzierung von sozialen Leistungen
  • Notwendigkeit einer Steuerreform zur Entlastung der Bürger in der aktuellen Preiskrise
  • Widerspruch zur bisherigen CDU-Politik und Unterstützung der Forderungen der SPD

Wer ist betroffen?

  • Vermögende
  • Facharbeiter
  • Mittelständische Betriebe

Zahlen/Fakten?

  • Deutschland benötigt ein Gesamtpaket aus Steuerreform und Subventionsabbau
  • Vermögensteuer wurde seit 1997 nicht mehr erhoben
  • Artikel 106 des Grundgesetzes legt fest, dass das Aufkommen den Ländern zusteht

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über Vermögensteuer und Steuerreform fortsetzen
  • Fokus auf Entlastungen für Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen legen
  • Abgrenzung zur bisherigen CDU-Politik und Zusammenarbeit mit der SPD prüfen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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