Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Betrugsfall in Bietigheim-Bissingen
Bietigheim-Bissingen () – Ein 27 Jahre alter Mann ist in Untersuchungshaft genommen worden. Er steht im dringenden Verdacht, als Geldabholer an einem gewerbs- und bandenmäßigen Betrug mit sogenannten Schockanrufen beteiligt gewesen zu sein.
Das teilte die Staatsanwaltschaft Heilbronn und das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit.
Der Fall ereignete sich am 6. Mai. Ein 89 Jahre alter Mann aus Bietigheim-Bissingen war telefonisch von einer angeblichen Kriminalbeamtin kontaktiert worden.
Die Anruferin gab vor, dass die Tochter des Seniors einen schweren Unfall verursacht habe. Um eine Untersuchungshaft für die Tochter abzuwenden, sei die Zahlung einer Kaution notwendig.
Der 89-Jährige ging auf die Forderungen ein. Kurz nach 15:00 Uhr erschien der 27-jährige Tatverdächtige an der Wohnanschrift des Mannes und nahm einen fünfstelligen Bargeldbetrag in Empfang.
Im unmittelbaren Anschluss an die Geldübergabe wurde der Tatverdächtige von alarmierten Einsatzkräften der Kriminalpolizei an seinem Pkw vorläufig festgenommen.
Die Tatbeute wurde sichergestellt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn wurde der ungarische Staatsangehörige am 7. Mai einem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt.
Dieser erließ einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts und wies den Mann in eine Justizvollzugsanstalt ein.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- 27-jähriger Mann in Untersuchungshaft genommen, verdächtigt an Schockanrufen beteiligt zu sein
- 89-Jähriger wurde per Telefon von angeblicher Kriminalbeamtin über Unfall seiner Tochter informiert, um Kaution zu zahlen
- Tatverdächtiger nach Geldübergabe festgenommen, Haftbefehl erlassen
Warum ist das wichtig?
- Aufklärung und Verfolgung von Bandenkriminalität
- Schutz von potenziellen Opfern älterer Menschen
- Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Betrugsmaschen
Wer ist betroffen?
- 27 Jahre alter Mann (Tatverdächtiger)
- 89 Jahre alter Mann (Opfer)
- Tochter des Seniors (indirekt betroffen)
Zahlen/Fakten?
- 27 Jahre alter Mann in Untersuchungshaft
- 89-jähriger Mann durch Schockanruf betrogen
- Tatverdächtiger erhielt fünfstelligen Bargeldbetrag
Wie geht’s weiter?
- Fortdauernde Untersuchungshaft des Tatverdächtigen
- Weitere Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heilbronn
- Mögliche Festnahme weiterer Beteiligter an dem Betrugssystem
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