Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Herausforderungen in Berlin
Berlin () – Die Fraktion Die Linke im Berliner Abgeordnetenhaus hat sich hinter die Beschäftigten des Automobildienstleisters IAV gestellt und den Erhalt des Stammsitzes in Berlin gefordert. Das teilte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Elif Eralp am Montag mit.
Hintergrund sind die Pläne des Unternehmens, bundesweit rund 1.400 Stellen abzubauen.
In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass im Zuge dessen der Stammsitz in Berlin komplett geschlossen und das Werksgelände verkauft werden soll. Davon wären rund 1.250 Beschäftigte betroffen.
Eralp kritisierte, dass hochbezahlte Vorstände, die die Umstellung auf Elektromobilität verschlafen hätten, weiter hohe Gehälter und Boni erhielten, während die Beschäftigten für deren Fehler mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes bezahlen sollten.
Die Linke-Politikerin forderte Investitionen in die Transformation des Unternehmens statt Kürzungen und Entlassungen. Sie verwies auf die Verantwortung der Eigentümer, des VW-Konzerns und der Milliardärsfamilie Schaeffler.
Der Berliner Senat müsse diese Verantwortung einfordern, so Eralp. Regierender Bürgermeister Kai Wegner solle mit seinem niedersächsischen Amtskollegen sprechen, um beim Eigentümer VW zu intervenieren.
Eralp wird am Dienstag an einer Protestkundgebung der Beschäftigten vor dem Werksgelände in Charlottenburg teilnehmen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Elif Eralp (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Linke im Berliner Abgeordnetenhaus unterstützt die Beschäftigten des Automobildienstleisters IAV und fordert den Erhalt des Stammsitzes in Berlin.
- Das Unternehmen plant, bundesweit rund 1.400 Stellen abzubauen, einschließlich der Schließung des Berliner Stammsitzes, was 1.250 Jobs betrifft.
- Elif Eralp kritisiert die hohen Gehälter der Vorstände und fordert Investitionen in die Transformation statt Entlassungen.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung der Beschäftigten stärkt die Solidarität in schwierigen Zeiten.
- Erhalt des Stammsitzes sichert Arbeitsplätze und lokale Wirtschaft.
- Forderung nach Verantwortung von Führungsebene fördert Unternehmensverantwortung.
Wer ist betroffen?
- rund 1.250 Beschäftigte
- Vorstände des Unternehmens
- Eigentümer VW-Konzern und Familie Schaeffler
Zahlen/Fakten?
- 1.400 Stellenabbau bundesweit geplant
- 1.250 Beschäftigte betroffen durch Schließung des Stammsitzes in Berlin
- Hohe Gehälter und Boni für Vorstände trotz Unternehmenskrise
Wie geht’s weiter?
- Unterstützung der Beschäftigten von IAV durch die Linke-Fraktion
- Forderung nach Erhalt des Stammsitzes in Berlin
- Teilnahme an Protestkundgebung vor dem Werksgelände
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