CDU, BSW und SPD wollen Erinnerungskultur in Thüringen stärken

10. Mai 2026
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CDU, BSW und SPD wollen Erinnerungskultur in Thüringen stärken

Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Initiative zur Erinnerungskultur in Thüringen

() – Die Koalitionsfraktionen von CDU, BSW und SPD im Thüringer Landtag haben einen gemeinsamen Antrag zur Stärkung der Erinnerungskultur eingebracht. Der Antrag soll in der kommenden Sitzung debattiert werden und zielt darauf ab, das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft dauerhaft zu sichern, sagte der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Lennart Geibert.

Ziel des Vorhabens ist es, den Erhalt von Gräbern, Denkmalen und Erinnerungsorten langfristig zu gewährleisten und die Vermittlungs- und Bildungsarbeit auszubauen.

Geibert betonte, dass die Erinnerungskultur nicht nur von Gedenktagen lebe, sondern von konkreten Orten und Menschen, die Geschichte weitergäben. habe viele Orte, an denen das Leid politischer Gewalt und Diktaturen sichtbar werde.

Der Antrag greife ein Thema auf, das in Thüringen seit Jahren mit großem Engagement getragen werde.

Künftig soll ein landesweiter Überblick über den Zustand und den Sanierungsbedarf bestehender Anlagen erstellt werden. Kommunen und Träger sollen besser unterstützt und Fördermöglichkeiten weiterentwickelt werden.

Auch die historische Bildungsarbeit rund um diese Orte müsse gestärkt werden, damit Erinnerung gerade für junge Menschen greifbar bleibe. Dafür seien langfristig verlässliche Rahmenbedingungen auf allen staatlichen Ebenen nötig, so Geibert.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Landtag von Thüringen (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Koalitionsfraktionen von CDU, BSW und SPD im Thüringer Landtag bringen Antrag zur Stärkung der Erinnerungskultur ein.
  • Antrag soll Gedenken an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft sichern und Erhalt von Gräbern und Denkmalen gewährleisten.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der Erinnerungskultur sichert das Gedenken an Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.
  • Langfristige Gewährleistung von Gräbern, Denkmalen und Erinnerungsorten fördert historische Bildungsarbeit.
  • Unterstützung für Kommunen ermöglicht bessere Erhaltung und Sanierung Erinnerungsstätten.

Wer ist betroffen?

  • Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft
  • Kommunen und Träger
  • Junge Menschen

Zahlen/Fakten?

  • Antrag zur Stärkung der Erinnerungskultur im Thüringer Landtag
  • Ziel: Erhalt von Gräbern, Denkmalen und Erinnerungsorten
  • Künftig landesweiter Überblick über Zustand und Sanierungsbedarf der Anlagen

Wie geht’s weiter?

  • Antrag zur Stärkung der Erinnerungskultur in der nächsten Sitzung debattieren
  • Landesweiter Überblick über Zustand und Sanierungsbedarf bestehender Anlagen erstellen
  • Historische Bildungsarbeit rund um Erinnerungsorte stärken
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