Linke fordert Masterplan gegen Rassismus für Bergedorf

9. Mai 2026
1 min Lesezeit

Linke fordert Masterplan gegen Rassismus für Bergedorf

Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftlicher Aufruf gegen Extremismus in Hamburg

() – Die Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hat einen Masterplan gegen Rassismus und Faschismus für den Bezirk Bergedorf gefordert. Anlass ist die Antwort des Senats auf eine Anfrage der Fraktion zu rechtsextremistischen und rassistischen Vorfällen im Bezirk.

Wie der Abgeordnete Stephan Jersch mitteilte, wurden demnach in den vergangenen 14 Monaten 128 Vorfälle registriert, darunter 44 Straftaten mit 49 beschuldigten Personen.

Jersch verwies auf ein wachsendes Unsicherheitsgefühl in der Zivilgesellschaft durch das offene Auftreten rechtsextremistischer Strukturen. Die Polizei habe Hinweise auf Plätze im Bezirk, an denen sich Gruppen von Neonazis treffen.

Seit Sommer 2025 wurden zwölf Platzverweise und sechs Aufenthaltsverbote ausgesprochen, die nach Ansicht des Abgeordneten jedoch keine abschreckende Wirkung gezeigt hätten. Zudem sei die Straßensozialarbeit ausgedünnt worden, die hier aktiv werden könnte.

„Bergedorf braucht einen Masterplan gegen Rassismus und Faschismus“, forderte Jersch.

Demokratisches Engagement im Bezirk dürfe nicht zum Sicherheitsrisiko werden. Die Antwort des Senats auf die Anfrage (Drs.

23/3828) zeigt nach Darstellung der Fraktion, dass die Sorgen der Bevölkerung berechtigt sind. Hausdurchsuchungen des Staatsschutzes am 1. April auch in Bergedorf hätten eine neue Dimension der Bedrohung deutlich gemacht.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linken-Parteitag (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Die Linke fordert einen Masterplan gegen Rassismus und Faschismus für Bergedorf.
  • In den letzten 14 Monaten wurden 128 rechtsextremistische und rassistische Vorfälle registriert.
  • Es gibt Hinweise auf Treffpunkte von Neonazis im Bezirk und die Maßnahmen der Polizei zeigen bisher keine Wirkung.

Warum ist das wichtig?

  • Wachsende Zahl rechtsextremistischer Vorfälle erhöht das Unsicherheitsgefühl in der Zivilgesellschaft.
  • Notwendigkeit eines Masterplans, um demokratisches Engagement im Bezirk zu schützen.
  • Konsolidierung der sozialen Arbeit könnte zur Prävention beitragen.

Wer ist betroffen?

  • Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft
  • Bevölkerung im Bezirk Bergedorf
  • Personen, die von rechtsextremistischen und rassistischen Vorfällen betroffen sind

Zahlen/Fakten?

  • 128 registrierte Vorfälle in 14 Monaten
  • 44 Straftaten mit 49 beschuldigten Personen
  • 12 Platzverweise und 6 Aufenthaltsverbote seit Sommer 2025

Wie geht’s weiter?

  • Entwicklung eines Masterplans gegen Rassismus und Faschismus in Bergedorf
  • Stärkung der Straßensozialarbeit und Maßnahmen gegen rechtsextreme Strukturen
  • Förderung des demokratischen Engagements im Bezirk ohne Sicherheitsrisiken
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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