Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Klimapolitik und Industrieentwicklung in Berlin
Berlin () – Umweltminister Carsten Schneider (SPD) hat sich gegen Bestrebungen gestellt, CO2-Bepreisungsmechanismen wieder abzuschaffen. „Die Dekarbonisierung der Industrie braucht verlässliche und wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen“, sagte er am Freitag. „Dazu gehören ein verlässlicher CO2-Preis, ein starker europäischer Emissionshandel mit effektivem Grenzausgleichsmechanismus, der Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur sowie wettbewerbsfähige Energiepreise. Nur wenn Unternehmen Investitionssicherheit haben, werden die notwendigen Milliardeninvestitionen in klimaneutrale Produktion ausgelöst.“
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte Anfang März über eine Verschiebung oder Überarbeitung des europäischen Emissionshandels nachgedacht. Verschiedene Industrievertreter hatten zuletzt eine vollständige Abschaffung gefordert.
„Im Wettbewerb der sauberen Zukunftstechnologien erlebt die Welt derzeit einen Wettlauf um die Spitze“, mahnte nun Schneider. „Ich will, dass die besten Elektroautos, Batterien, Wärmepumpen, Elektrolyseure und Windturbinen in Deutschland und Europa gebaut werden. Und dass der grüne Stahl dafür ebenfalls bei uns hergestellt wird“, sagte der SPD-Politiker.
Die Elektrifizierung der Industrie sei ein entscheidender Innovations- und Wachstumsmotor für Deutschland. „Der Hochlauf von Wasserstoff, Elektrostahl, erneuerbaren Energien und klimaneutralen Technologien ist nicht nur Klimaschutzpolitik – er ist aktive und strategische Industrie- und Wirtschaftspolitik“, so Schneider.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Carsten Schneider (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Umweltminister Carsten Schneider spricht sich gegen die Abschaffung von CO2-Bepreisungsmechanismen aus.
- Er betont die Notwendigkeit eines verlässlichen CO2-Preises und einer starken europäischen Emissionshandelspolitik.
- Schneider hebt die Wichtigkeit der Elektrifizierung der Industrie für Innovation und Wachstum hervor.
Warum ist das wichtig?
- Verlässliche CO2-Preise fördern Investitionssicherheit für klimaneutrale Technologien
- Wettbewerbsfähigkeit in der Industrie sichern und Innovationskraft stärken
- Dekarbonisierung als strategische Wirtschaftspolitik für Deutschland und Europa
Wer ist betroffen?
- Umweltminister Carsten Schneider (SPD)
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
- Industrievertreter
Zahlen/Fakten?
- Carsten Schneider betont die Notwendigkeit eines verlässlichen CO2-Preises.
- Industrie benötigt Milliardeninvestitionen in klimaneutrale Produktion.
- Schneider fordert den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur und wettbewerbsfähige Energiepreise.
Wie geht’s weiter?
- Fortführung und Verstärkung von CO2-Bepreisungsmechanismen
- Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur und des europäischen Emissionshandels
- Förderung der klimaneutralen Produktion und Technologien in Deutschland
