Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik in Deutschland: Iranische Bedrohungen
München () – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat vor möglichen Anschlägen durch regimetreue iranische Täter in Deutschland gewarnt.
„Wir müssen davon ausgehen, dass zum Beispiel der iranische Geheimdienst – in welcher Form auch immer – eine ganze Reihe von Leuten beschäftigt, die in Deutschland aufhältig sind und die auch im Prinzip in der Lage sind, hier Straftaten zu begehen, schwere Straftaten zu begehen, möglicherweise Anschläge zu begehen“, sagte Herrmann dem TV-Sender „Welt“ am Freitag. Die könnten sich richten „nach Leuten iranischer Abstammung, die hier als Gegner des Teheraner Systems bekannt sind, die können sich aber auch gegen jüdische Einrichtungen beispielsweise richten“.
Er erinnerte an einen Anschlag auf das israelische Restaurant Eclipse in München im April.
Da gebe es den konkreten Verdacht auf „iranischstämmige Täter“, sagte der CSU-Politiker. „Und es sind auf jeden Fall noch weitere Risiken bekannt. Wir haben im Moment nach meiner Kenntnis keine konkreten Hinweise auf geplante Anschläge, aber das Risiko ist auf jeden Fall da.“
Herrmann äußerte sich vor dem Hintergrund eines Berichts der New York Times, wonach es Streit zwischen deutschen Geheimdiensten und der Bundesregierung über die Einschätzung der Gefährdungslage gibt.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) hätten Bedrohungen zwar öffentlich angesprochen, deren Schwere aber eher als hypothetisch dargestellt, heißt es in diesem Bericht.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Joachim Herrmann (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bayerns Innenminister Joachim Herrmann warnt vor möglichen Anschlägen durch iranische Täter in Deutschland.
- Er erwähnt konkrete Risiken und den Verdacht auf iranischstämmige Täter beim Anschlag auf das israelische Restaurant Eclipse in München.
- Derzeit gibt es keine konkreten Hinweise auf geplante Anschläge, das Risiko besteht jedoch weiterhin.
Warum ist das wichtig?
- Warnung vor Anschlägen durch regimetreue iranische Täter in Deutschland
- Risiken für iranische Oppositionelle und jüdische Einrichtungen
- Diskrepanz zwischen Geheimdiensten und Bundesregierung bezüglich der Gefährdungslage
Wer ist betroffen?
- iranische Täter
- Personen iranischer Abstammung, die Gegner des Teheraner Systems sind
- jüdische Einrichtungen
Zahlen/Fakten?
- Warnung vor möglichen Anschlägen durch iranische Täter in Deutschland
- Hinweis auf einen Anschlag auf das israelische Restaurant Eclipse in München im April
- Der konkrete Verdacht auf "iranischstämmige Täter"
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung regimetreuer iranischer Tätigkeiten in Deutschland verstärken
- Austausch und Abstimmung zwischen Geheimdiensten und Bundesregierung verbessern
- Präventive Maßnahmen zum Schutz potenzieller Ziele ergreifen
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