Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Probleme in Nürnberg: Ärzte und Missbrauch
Nürnberg () – Ein Nürnberger Arzt befindet sich seit Ende April in Untersuchungshaft, nachdem er beschuldigt wurde, Patientinnen sexuell missbraucht zu haben. Die Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang weitere Opfer des 63-jährigen Mediziners.
Bereits in den Jahren 2024 und 2025 kam es in der Praxis des Allgemeinmediziners zu Vorfällen, bei denen er Patientinnen ohne medizinischen Grund in sexuell motivierter Weise anfasste.
Im Februar wurde der Arzt vom Landgericht Nürnberg-Fürth zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Nach einer erneuten Anzeige einer Patientin im April bestätigte das Amtsgericht Nürnberg den Haftantrag der Staatsanwaltschaft.
Die Ermittler bitten Frauen, die sich ebenfalls in Behandlung bei dem Arzt befanden und Opfer sexueller Handlungen wurden, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken in Verbindung zu setzen.
Die polizeilichen Ermittlungen werden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth fortgeführt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Nürnberger Arzt seit April in Untersuchungshaft wegen des Vorwurfs sexueller Missbrauch von Patientinnen.
- Vorfälle in den Jahren 2024 und 2025, bei denen Patientinnen ohne medizinischen Grund sexuell angefasst wurden.
- Nach erneuter Anzeige im April bestätigte das Amtsgericht die Haftantrag der Staatsanwaltschaft.
Warum ist das wichtig?
- Aufdeckung sexuellen Missbrauchs in der Medizin ist entscheidend für den Schutz von Patientinnen.
- Unterstützung weiterer potenzieller Opfer kann zur umfassenden Aufklärung beitragen.
- Rechtsstaatliche Maßnahmen sind notwendig, um Täter zur Verantwortung zu ziehen.
Wer ist betroffen?
- Patientinnen des Arztes
- Frauen, die sich in Behandlung bei dem Arzt befanden
- Opfer sexueller Handlungen
Zahlen/Fakten?
- Arzt in Untersuchungshaft seit Ende April
- Vorfälle in den Jahren 2024 und 2025
- Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe im Februar
Wie geht’s weiter?
- Weitere Opfer suchen und ermitteln
- Frauen aufrufen, sich zu melden
- Ermittlungen mit Staatsanwaltschaft fortführen
