Rekordjahr bei Einbürgerungen in Bayern

8. Mai 2026
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Rekordjahr bei Einbürgerungen in Bayern

Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Einbürgerungsrekord in Bayern 2025

() – hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekord bei den Einbürgerungen verzeichnet. Wie Innenminister Joachim Herrmann am Freitag in Fürth mitteilte, wurden 2025 insgesamt 59.573 Menschen eingebürgert, ein Anstieg um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Herrmann betonte, dass die Behörden trotz der hohen Antragszahlen in der Lage seien, den Wunsch der Zugewanderten auf Einbürgerung zu erfüllen.

Die meisten Neubürger kamen mit 6.495 Personen aus der Türkei, die damit als Spitzenreiter ablöste. Aus Syrien wurden 4.979 Menschen eingebürgert, ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr (9.351).

Aus EU-Staaten stammten rund 15 Prozent der Eingebürgerten, allen voran aus (2.620), (914) und Italien (852).

Herrmann führte den Anstieg unter anderem auf die Zuwanderung der Jahre 2015 und 2016 zurück, deren Angehörige nun nach etwa zehn Jahren die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllten. Zudem habe das 2024 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts den Trend verstärkt.

Der Minister kritisierte die verkürzte Aufenthaltszeit und forderte eine Rückkehr zur Regel-Einbürgerung nach acht Jahren. Die Behörden hätten 2025 über 85.000 Neuanträge verzeichnet.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Reisepass (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bayern verzeichnete 2025 einen Rekord bei Einbürgerungen mit 59.573 Personen, ein Anstieg um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • Die meisten neuen Bürger kamen aus der Türkei (6.495), gefolgt von Syrien (4.979) und mehreren EU-Staaten.
  • Innenminister Herrmann kritisierte die verkürzte Aufenthaltszeit für die Einbürgerung und forderte eine Rückkehr zur Regelung nach acht Jahren.

Warum ist das wichtig?

  • Anstieg der Einbürgerungen zeigt Integration von Zugewanderten.
  • Rekordzahl könnte politischen und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.
  • Veränderungen im Staatsangehörigkeitsrecht beeinflussen Einbürgerungsverfahren.

Wer ist betroffen?

  • Menschen mit Migrationshintergrund aus der Türkei
  • Menschen mit Migrationshintergrund aus Syrien
  • Zuwanderer aus EU-Staaten, insbesondere Rumänien, Polen und Italien

Zahlen/Fakten?

  • 59.573 Menschen wurden 2025 eingebürgert, Anstieg um 10% im Vergleich zum Vorjahr.
  • 6.495 Neubürger kamen aus der Türkei, 4.979 aus Syrien.
  • Rund 15% der Eingebürgerten stammten aus EU-Staaten.

Wie geht’s weiter?

  • Fortsetzung der hohen Einbürgerungszahlen in den kommenden Jahren erwartet.
  • Mögliche Rückkehr zur Regel-Einbürgerung nach acht Jahren gefordert.
  • Weitere gesetzliche Anpassungen im Staatsangehörigkeitsrecht könnten Einfluss auf Einbürgerungen haben.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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