DAAD-Präsident fordert bessere Kontrolle privater Hochschulen

7. Mai 2026
1 min Lesezeit

DAAD-Präsident fordert bessere Kontrolle privater Hochschulen

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Bildungspolitik in Deutschland: Herausforderungen für internationale Studierende

() – Joybrato Mukherjee, Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), fordert eine „bessere Kontrolle“ einzelner privater Hochschulen in .

Es gebe vor allem in Berlin teilweise „sehr fragwürdige Angebote“, die Studierende aus anderen Ländern nach Deutschland lockten, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“. Deren Erwartungen würden sich dann „vor Ort zerschlagen“, so Mukherjee. Zu den Angeboten frage er sich: „Warum sind diese staatlich anerkannt, warum wurden bestimmte Studiengänge überhaupt akkreditiert?“

Das Problem betreffe insbesondere Studierende aus , die in ihrer Heimat an unseriöse Anbieter gerieten. „Diese sogenannten Vermittlungsagenturen in Indien sind ein grauer Markt – und ein Kern des Problems. Sie haben ein Geschäft daraus gemacht, Studieninteressierte in Richtung Deutschland oder anderer Länder zu lotsen“, so Mukherjee. Er rate den deutschen Hochschulen von einer Zusammenarbeit ab.

Hintergrund: Die Zahl der internationalen Studierenden, die für ein Studium nach Deutschland kommen, hat im Wintersemester 2024/25 mit rund 402.000 Studierenden einen neuen Höchststand erreicht. Fast 60.000 dieser internationalen Studierenden kamen aus Indien, sie machen mittlerweile die größte Gruppe aus.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutscher Akademischer Austauschdienst (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Joybrato Mukherjee fordert bessere Kontrolle privater Hochschulen in Deutschland.
  • Fragwürdige Angebote locken internationale Studierende, besonders aus Indien.
  • Mukherjee kritisiert die Rolle unseriöser Vermittlungsagenturen in Indien.

Warum ist das wichtig?

  • Bessere Kontrolle privater Hochschulen notwendig
  • Fragwürdige Angebote schädigen internationale Studierende
  • Seriöse Bildung und Transparenz sind entscheidend für internationalen Austausch

Wer ist betroffen?

  • Studierende aus Indien
  • deutsche Hochschulen
  • Vermittlungsagenturen in Indien

Zahlen/Fakten?

  • Rund 402.000 internationale Studierende im Wintersemester 2024/25 in Deutschland
  • Fast 60.000 internationale Studierende kommen aus Indien
  • Indien stellt die größte Gruppe internationaler Studierender dar

Wie geht’s weiter?

  • Forderung nach besserer Kontrolle privater Hochschulen
  • Kritik an fragwürdigen Angeboten, besonders in Berlin
  • Warnung vor unseriösen Vermittlungsagenturen in Indien
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