Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Entwicklungen in Thüringen 2025
Erfurt () – Im Jahr 2025 wurden in Thüringen insgesamt 2.845 Schwangerschaften vorzeitig beendet. Das Thüringer Landesamt für Statistik teilt mit, dass dies einem Rückgang von 7,0 Prozent oder 215 Abbrüchen im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Von den 2.730 Frauen, die mit Wohnsitz in Thüringen einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, fanden 2.545 den Eingriff im eigenen Bundesland statt.
185 Frauen entschieden sich, den Eingriff in einem anderen Bundesland vorzunehmen, wobei Sachsen-Anhalt und Niedersachsen die häufigsten Ziele waren. Im Gegenzug ließen 205 Frauen aus Bayern den Abbruch in Thüringen durchführen.
Die Altersverteilung zeigt, dass 105 Frauen unter 18 Jahren waren, was einen Rückgang von 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt.
Die Mehrheit der Abbrüche wurde ambulant in gynäkologischen Praxen oder OP-Zentren durchgeführt, während nur 50 Abbrüche stationär im Krankenhaus stattfanden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- In Thüringen wurden 2025 insgesamt 2.845 Schwangerschaften vorzeitig beendet, was einen Rückgang von 7,0 Prozent bedeutet.
- 2.730 Frauen mit Wohnsitz in Thüringen führten einen Schwangerschaftsabbruch durch, wobei die meisten Eingriffe im eigenen Bundesland stattfanden.
- 105 Frauen waren unter 18 Jahren, was einen Rückgang von 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Schwangerschaftsabbrüche um 7,0 Prozent in Thüringen
- Bedeutende Altersverteilung, u.a. Rückgang bei unter 18-Jährigen
- Mehrzahl der Abbrüche ambulant durchgeführt
Wer ist betroffen?
- Frauen in Thüringen
- Frauen aus Bayern
- Jugendliche unter 18 Jahren
Zahlen/Fakten?
- 2.845 Schwangerschaften vorzeitig beendet in Thüringen 2025
- Rückgang um 7,0 Prozent oder 215 Abbrüche im Vergleich zum Vorjahr
- 105 Frauen unter 18 Jahren, Rückgang um 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
Wie geht’s weiter?
- Weitere Analyse der Gründe für den Rückgang der Schwangerschaftsabbrüche
- Untersuchungen zur Altersverteilung der Abbrüche
- Maßnahmen zur Verbesserung der Informationslage für Frauen
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