Luftverkehrsteuersenkung: Länder gegen Kürzungen im Verkehrsetat

7. Mai 2026
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Luftverkehrsteuersenkung: Länder gegen Kürzungen im Verkehrsetat

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Verkehrspolitik in Düsseldorf: Luftverkehrssteuer-Debatte

() – Die Bundesländer warnen davor, dass die geplante Senkung der Luftverkehrssteuer ab dem 1. Juli Verkehrsinvestitionen ausbremsen könnte. Sie lehnen es deshalb ab, die Steuermindereinnahmen von 1,5 Milliarden Euro bis 2030 vollständig aus dem Etat von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) zu finanzieren. Das berichtet die „Rheinische Post“ unter Berufung auf die Empfehlung der Ausschüsse für die Bundesratssitzung am Freitag.

Aus Sicht des Bundesrates seien „nicht weniger, sondern insgesamt mehr Mittel notwendig, um die notwendigen Investitionen in zukunftsfähige Verkehrsinfrastrukturen und Technologien sicherzustellen“, heißt es in der Empfehlung. Die Mindereinnahmen müssten anderweitig erwirtschaftet werden, so die Länder.

Der Gesetzentwurf der Koalition sieht vor, dass Schnieder ab 2027 jährlich rund 350 Millionen Euro einsparen soll. Die Länder begrüßen zwar die Steuersenkung, pochen aber auf weitere Schritte, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Luftverkehrsunternehmen zu erhalten und die internationale Anbindung von Wirtschaft und Bevölkerung sicherzustellen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verkehrsministerium (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesländer warnen vor Auswirkungen der geplanten Senkung der Luftverkehrssteuer auf Verkehrsinvestitionen
  • Ablehnung der kompletten Finanzierung der Steuermindereinnahmen aus dem Etat von Bundesverkehrsminister Schnieder
  • Koalition plant jährliche Einsparungen von 350 Millionen Euro ab 2027, Länder fordern zusätzliche Maßnahmen zur Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrs

Warum ist das wichtig?

  • Warnung vor negativen Auswirkungen der Steueränderung auf Verkehrsinvestitionen
  • Notwendigkeit, zusätzliche Mittel für die Verkehrsinfrastruktur zu generieren
  • Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit und internationalen Anbindung ist entscheidend

Wer ist betroffen?

  • Bundesländer
  • Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU)
  • Luftverkehrsunternehmen

Zahlen/Fakten?

  • 1,5 Milliarden Euro Mindereinnahmen bis 2030
  • Ab 2027 jährliche Einsparungen von rund 350 Millionen Euro
  • Länder fordern mehr Mittel für Verkehrsinfrastruktur

Wie geht’s weiter?

  • Länder lehnen Finanzierung der Steuermindereinnahmen ab
  • Notwendige Investitionen in Verkehrsinfrastruktur fordern
  • Weitere Schritte zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit nötig
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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