Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Zugunglück durch ausgebüxte Kühe in Gaildorf
Gaildorf () – Auf der Bahnstrecke zwischen Schwäbisch Hall und Gaildorf/West sind in der Nacht zum Mittwoch drei Kühe von einem Regionalexpress überfahren worden. Wie die Bundespolizeiinspektion Stuttgart mitteilte, erfasste der Zug die Tiere trotz einer eingeleiteten Schnellbremsung und eines Achtungspfiffs.
Der Triebfahrzeugführer hatte gegen 23:30 Uhr mehrere Kühe auf den Gleisen bemerkt, als er mit etwa 100 km/h unterwegs war.
Er konnte ein Überfahren von drei Tieren nicht mehr verhindern. Zwei weitere Kühe rannten weg und konnten nicht mehr aufgefunden werden.
Der Regionalexpress wurde im Frontbereich beschädigt und zum Bahnhof Gaildorf/West gezogen, wo die Reisenden unverletzt aussteigen konnten.
Die Deutsche Bahn setzte eine Bergungsmaschine zur Beseitigung der drei Kadaver ein. Die Strecke blieb bis 06:30 Uhr gesperrt, was zu erheblichen bahnbetrieblichen Auswirkungen führte.
Nach ersten Erkenntnissen waren die Tiere bereits am Mittag von einer etwa acht Kilometer entfernten Weide ausgebüxt. Die Bundespolizei hat Ermittlungen gegen die 48-jährige Kuhhalterin wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Drei Kühe wurden von einem Regionalexpress überfahren.
- Der Zugfahrer konnte trotz Schnellbremsung und Hornsignals das Überfahren nicht verhindern.
- Die Strecke war bis 06:30 Uhr gesperrt, und Ermittlungen gegen die Kuhhalterin wurden eingeleitet.
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit im Bahnverkehr aufgrund von Tieren auf den Gleisen
- Auswirkungen auf den Bahnbetrieb und Reisende
- Verantwortlichkeit der Tierhalter und rechtliche Konsequenzen
Wer ist betroffen?
- Kühe
- Triebfahrzeugführer
- 48-jährige Kuhhalterin
Zahlen/Fakten?
- 3 Kühe überfahren
- Zuggeschwindigkeit: etwa 100 km/h
- Strecke bis 06:30 Uhr gesperrt
Wie geht’s weiter?
- Ermittlungen gegen die Kuhhalterin wegen gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr
- Beseitigung der Kadaver durch die Deutsche Bahn
- Wiederherstellung des regulären Bahnverkehrs nach der Streckensperrung
